Ev. Gemeinschaft München Predigten

Ev. Gemeinschaft München Predigten

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00:00:02: Herzlich willkommen bei der evangelischen Gemeinschaft Münchenbogenhausen.

00:00:06: Schön, dass du eingeschaltet hast!

00:00:10: Unser tiefes Anliegen ist, das die folgende Predigt Dich in Deiner Situation anspricht, die eine neue Blickrichtung aus der Bibel schenkt und das Du Gott ganz persönlich begegnest.

00:00:30: Nicht nur Fan sondern Nachfolger.

00:00:33: Ein Deutschland-Fan hat berichtet, wie er zu WM unterwegs war.

00:00:36: Er hat monatelang darauf geplant und geschaut, wie kann ich diese Reise gestalten?

00:00:41: durch ganz Nordamerika?

00:00:42: Weil er ein verschiedensten Spielen dabei war.

00:00:44: Der wollte natürlich auch im Finale dabei sein, auch wenn es Deutschland vielleicht nicht ganz gepackt hat.

00:00:49: Aber mit vielen Planungen und natürlich vielen Flugreisen und Übernachtungen und so weiter geschafft.

00:00:57: Das ist nur ein Fan!

00:01:01: Und er hat am Ende auch nur fünfzehntausend Euro ausgegeben dafür.

00:01:06: Jetzt kommen wir mal zu uns, ja wenn das nur ein Fan ist dann reden wir jetzt über uns die Nachfolger.

00:01:12: Wenn wir hier sagen nur die Fans Vielleicht steigt schon langsam die Angst bei euch.

00:01:16: es kommt so eine Predigt nach dem Sinne Ja wer's nicht ernst meint oder wäre es wirklich ernst mein der muss bluten ja der muss alles geben Der muss radikaler leben.

00:01:29: und ja der Text hat's auch in sich.

00:01:31: da heißt dann Jesus sagt, verleugne dich selbst!

00:01:35: Nehme dein Kreuz auf dich.

00:01:37: Aber ich glaube wir müssen noch mal genauer hinschauen was Jesus damit meint ja?

00:01:42: Welchen Fokus er einnimmt und wo?

00:01:44: er sagt Ja das heißt Nachfolge wirklich Und ich kann schonmal bisschen Entlastung geben ganz so radikal wird es nicht.

00:01:53: Was heißt es aber eigentlich Jesus nachzufolgen in unserer Zeit für Dich Für mich für uns ganz persönlich und Ich lese uns Mal den Abschnitt aus Matthäus XVI Abferst, Vierundzwanzig.

00:02:07: Dann sagt er Jesus zu seinen Jüngern Was kann ein Mensch einsetzen, um sein Leben dafür einzutauschen?

00:02:38: Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters wiederkommen.

00:02:44: Dann wird er allen das geben was sie für ihre Taten verdienen.

00:02:49: Amen!

00:02:50: Das sage ich euch.

00:02:51: hier stehen einige die werden nicht sterben bis der Menschen Sohn kommt.

00:02:56: dann werden Sie erleben wie erst seine Herrschaft in dieser Welt antritt.

00:03:06: Der erste Punkt ist, Jesus schenkt wahres Leben.

00:03:11: Und wenn wir darauf schauen auf diesen Text der viel auch zitiert wird oder gelesen wird und auch wahrscheinlich manche von euch gut kennen zumindest Ausschnitte davon dann So dieses Thema Kreuz im Fokus.

00:03:25: Das Kreuz auf sich nehmen, die Nachfolge als etwas Großes herausfordernd ist und deswegen müssen wir das mal eingrenzen.

00:03:32: worum geht es im Kern Jesus?

00:03:34: Und er sagt ja erstmal ganz am Anfang wer sein Leben retten will und dass ist dieser Anfang der sagt wer will eine freie Einladung und es ist was ganz Persönliches.

00:03:47: Es geht um die Einzelpersonen um dich um mich.

00:03:50: Die Frage willst du Willst du dein Leben retten?

00:03:55: Willst Du dein Leben in Fülle leben, ein wahres Lebenleben.

00:04:00: Und das ist das Anliegen von Jesus.

00:04:03: und dann macht Jesus da eigentlich zwei Wege auf.

00:04:07: Zwei einfache Wege die also zum ersten Mal einfach aussehen.

00:04:11: und es geht ja nicht nur darum Die Frage ja will zu deinem Leben rettem oder verlieren Mit der Perspektive auf die Ewigkeit Nur damit am Schluss das sicher ist dass man bei Gott ankommt.

00:04:23: Es geht auch um das Hier und Jetzt.

00:04:25: Willst du das Leben retten im Jetzt oder verlieren?

00:04:29: Vielleicht haben wir Menschen vor Augen, die ihr Leben hier jetzt schon verloren haben.

00:04:33: Oder wir haben Menschen vor Augend, die Ihr Leben jetzt schon gerettet haben, die jetzt schon in ihrem Leben stehen... ...und wirklich stehen!

00:04:40: Der Bibeltex macht eben diese zwei Optionen auf und sagt eben es gibt von Jesus her zwei Ansätze sich dieses Leben des wahre Lebens zu suchen, zu finden.

00:04:53: Das Leben finden Sagt Jesus, es gibt zwei Möglichkeiten.

00:04:56: Erkämpfen oder Empfangen und das Erkämpfen ist dieses alleine versuchen das Leben ja zu bekommen.

00:05:05: Zu sagen wer es retten will?

00:05:07: Ja der Wille ist beim Menschen da und er willes retten.

00:05:09: und dann sagt Jesus du wirst es verlieren und auf die anderen Seite wenn Du's verlierst wirst Du es bekommen.

00:05:16: Du wirst das finden.

00:05:18: Du wisst es von Jesus erhalten.

00:05:21: Und Jesus wir gucken mal auf dieses Erkäpfen Dieser Weg, der so zutiefst menschlich ist, den kennt Jesus.

00:05:28: Den versteht Jesus wie diese Welt eben tickt.

00:05:31: Da heißt es was nützt es?

00:05:34: Was nütze einem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt aber sein Leben dabei verliert?

00:05:39: Hier steht das Leben steht Seele im Urtext Wenn ihr die Seele verliert, wenn die Sele verschmachtet, wenn das Leben eigentlich nicht mehr lebenswert ist.

00:05:49: Und für Jesus ist ganz klar, diese Streben nach dem die Welt gewinnen.

00:05:54: Das ist da!

00:05:56: Jesus weiß der Mensch strebt immer nach diesem.

00:05:58: Ich will mehr.

00:06:01: Jetzt war in der SZ-Bericht von Simon Messner, der Sohn von Reinhold Messner auch ein extrem Bergsteiger und Sportler und er hat so gesagt ich fand es wieder so bezeichnend das Schwierigste am Bergsteigen ist aufzuhören rechtzeitig auf zu hören Weil sonst machst du immer weiter bis du am Berg stirbst.

00:06:22: Und das zeigt für mich so dieses menschliche Immer mehr, immer weiter.

00:06:26: Es ist nicht genug und unsere Seele kriegt nicht genug in dieser Welt.

00:06:31: Unsere Seele sucht immer nach dem Meer und deswegen leben wir vielleicht auch im Gesellschaften wo Riesen Burnout-Themen da sind Wo wir Selfcare ganz groß nehmen Wo wir ganze Zeit darauf achten und suchen den Weg nach dem Gipfel.

00:06:42: Wo kann ich endlich Ruhe finden?

00:06:43: Wo kann meine Seele ankommen?

00:06:45: Wo Kann Ich Das wahre Leben Finden?

00:06:47: Und Jesus sagt, du musst es aufgeben.

00:06:52: Ich finde hier ... Jesus der durchschaut die ganzen Prinzipien der Lebensweisheiten, die es auf dieser Welt gibt.

00:06:59: Er erkennt die Situation in der wir Menschen sind und sieht wie die Menschen agieren und suchen und sagt ich kann das nur entlarven und sagen Das ist es nicht!

00:07:10: Ihr werdet daran scheitern.

00:07:12: Was hilft es dir die ganze Welt zu gewinnen?

00:07:15: Wer sie gewinnt wird nicht sein Leben finden.

00:07:18: Dieses einfache Prinzip entlauft Jesus und überwindet es.

00:07:23: Verändert das komplett den Ansatz, wie man zum wahren Leben findet?

00:07:28: Und das ist eben das Gottesziel!

00:07:30: Wer sein Leben verliert um meinet Willen wird es finden.

00:07:35: Eben dieser Ansatz der so für uns Menschen würde ich mal sagen, so kontraintuitiv ist also von unserer Intention, von unserer intuition, von dem was wir sagen wir Strebt das ab?

00:07:50: Ist es das Gegenteil davon?

00:07:53: Jesus sagt, die Welt läuft immer nach dem Gipfel.

00:07:55: Aber wir sagen und Jesus sagt Das ist nicht der richtige Weg!

00:07:58: Das ist dein Streben aber du darfst es finden indem Du es verlierst.

00:08:04: Das ist vielleicht die große Herausforderung, die Wir auch immer wieder haben selbst als Christen.

00:08:11: Und ich möchte dich festhalten.

00:08:12: am Anfang Gottes Wille ist dass Menschen ihr wahres Leben finden dass ihre Seele wirklich ruhig wird.

00:08:22: Dass wir ein Einklang leben mit dem Schöpfer, mit dem Erfinder von uns und der Welt, dass wir in Harmonie leben damit – mit ihm!

00:08:31: Und dass wir dieses Durchbrechen, dieses Streben nach dem Gipfel das ist Gottes Ziel in Einklang zu leben.

00:08:39: Es wollen mir konkret werden die Frage Jesus führt nicht meine Ideale?

00:08:45: weil wenn wir in den Kontext reinschauen vom Bibeltext dann sehen Wie es selbst für einen super Jünger die Gefahr besteht, diesen menschlichen Weg zu gehen nach dem Ideal zu streben anstatt Jesus wirklich zu folgen.

00:09:05: Es gab Petrus der direkt vor diesem Text ein Bekenntnis ausspricht und sagt Jesus ich gehöre zu dir du bist mein Herr.

00:09:13: Und dann kommt das dass Jesus sagt Das ist so der Weg Richtung Kreuz Richtung Passion.

00:09:18: Er sagt Jesus Ich werde leiden und sterben und das wird mein Weg sein.

00:09:24: Und Petrus, der springt auf und rennt hinein und sagt Auf keinen Fall!

00:09:31: Das kann dir nicht widerfahren.

00:09:33: Es kann dir nichts so passieren, nichts so geschehen.

00:09:36: Petrus springt drauf und sagt So nicht.

00:09:39: Und wisst ihr wie Jesus ihn nennt?

00:09:41: Oder wie er seine Reaktion nennt... Wir würden ja sagen das ist eine Frommereaktion.

00:09:45: wir wollen Jesus schützen, wir wollen den Messias retten.

00:09:48: Und Jesus nennt es satanisch und menschlich Wie Petrus reagiert.

00:09:58: Weil es nicht der Weg Gottes ist, Petrus will doch nur nach seinem frommel Reflex den Messias retten!

00:10:07: Er will das Beste für seinen Herrn.

00:10:11: aber das ist ein frommer persönlicher Wille, einen menschlichen Wille den er auf Jesus überstülpt.

00:10:18: und Jesus sagt Das ist nicht der weg Gottes geh mir aus dem Weg.

00:10:24: das ist nicht richtig.

00:10:27: Und Petrus macht da Ganz klar, ein Idealbild von dem Messias.

00:10:32: Er hat eine Vorstellung in seinem Kopf der Messias, der darf nicht leiden.

00:10:37: Der darf auch nicht weg und er muss leben bleiben!

00:10:39: Das ist seine ganz klare Vorstellungen.

00:10:41: und er macht diese Vorstellung zu seinem Ideal.

00:10:44: Zu seinem Bild sagt so muss es sein und so ist es richtig.

00:10:49: Und er fragt in dieser Stelle nicht danach was das eigentlich Gottes wille?

00:10:52: Was ist der Weg Gottes?

00:10:55: Und Jesus löst es dann auf und sagt nein, dass is menschlicher Wille nicht göttlicher Wille.

00:11:02: Und dann kommt dieser Text, den ich gerade gelesen habe.

00:11:06: Dann geht es um die Nachfolge.

00:11:07: was heißt das eigentlich jetzt Jesus wirklich nach zu folgen?

00:11:10: Was ist jetzt konkret?

00:11:12: und jesus spricht es in meinem Sinne für alle Jünger Für uns oder natürlich auch für petrus Um mal nochmal klarzustellen um was geht's ja eigentlich?

00:11:21: wie kannst du eigentlich nachfolgen?

00:11:25: und der Weg ist eben Nicht sich selbst diese ideale zu schaffen und so sagen wenn wir das erreichen dann sind wir gerettet sondern wenn wir Jesus folgen und unser Leben aufgeben, unsere Vorstellungen dann sind wir gerettet.

00:11:37: Ich mache es konkret.

00:11:38: ich habe drei Beispiele mitgebracht.

00:11:41: zum Anfang einen Trikot wie ein Fan mit Eiern Robben, wer ihn kennt vom FC Bayern.

00:11:49: Manchmal hat man im Leben und wir Christen auch ideale Vorbilder.

00:11:53: so ein Fußballspieler vielleicht im Fußball sagt man Wenn nicht so kicken könnte wie der!

00:11:59: Wenn ich so eine Trefferquote hätte, wenn ich so dribbeln könnte wie er.

00:12:03: Und dann versucht man dieses Ideal zu imitieren, zu kopieren und zu sagen ich bin so wie der.

00:12:08: Man folgt dem Ideal und sagt okay ich will wie der sein.

00:12:11: deswegen folge ich dem Ideall.

00:12:14: oder man sagt wenn es nicht jetzt im Sport ist man hat Ideale in seinem Leben im Sinne von.

00:12:20: da gibt's dieses Leben das gute Leben Das richtige Leben nach den Maßstäben wie man sie heute definiert.

00:12:26: und Wenn ich diesen Maßstäbendfolge diesen Idealen dann mache ich alles richtig Dann erfülle ich das Ziel muss ich ja irgendwann Frieden finden in mir und mit mir.

00:12:38: Und ich folge diesen Idealen, und dabei merkt man dann vielleicht gar nicht dass man sein Leben verliert an die Ideale – an das Vorbild!

00:12:50: Und dass man nicht mehr fragt nach Gottes Willen selbst wenn es ein Frommermensch ist, den man folgt.

00:12:55: Man sagt so, ich möchte gern so glauben wie die Person.

00:12:58: Und man sagt am Ende eigentlich Ich mache daraus eine Idee, ein Prinzip, ne Vorstellung.

00:13:03: So muss es sein.

00:13:05: letztlich macht man damit ein Gesetz und sagt, wenn es so ist, wenn jemand so lebt dann folgt er wirklich Jesus.

00:13:12: Und so muss ich sein!

00:13:14: Dann kann ich mir sicher sein dass ich auf der richtigen Seite stehe.

00:13:19: aber folge ich den jesusorgel folge nur dem prinzipien der vorstellungen den vorbildern und jesus sagt letztlich nein wir verlieren unser ideal an das vorbild unserer.

00:13:31: unsere vorstellung in unser leben habe ich mitgebracht, eine Fernbedienung.

00:13:41: Die soll dafür stehen dass wir auch in einer Gesellschaft leben die sagt du sollst das Ding selber in der Hand haben es ist deine Verantwortung zu leben Du sollst frei sein.

00:13:53: und ich bin so frei Ich bin so freie ich mache alles anders wie meine Eltern Ich bin zufrei' ich mach alles anders als die anderen Leute das sagen.

00:14:00: Ich Bin So Frei.

00:14:03: Und Auch Hier Merkt Man Eigentlich Wenn man Des Durchschaut und wenn man Dahinter Schaut Gibt man sich eigentlich einer fremden Autorität aus?

00:14:13: Man sagt, die Autorität ist... ...die Unabhängigkeit.

00:14:17: Mein dauerhaftes Streben nach ich stehe im Mittelpunkt.

00:14:20: Ich strebe danach auf keinen Fall selbst fremdbestimmt zu sein Sondern nur noch selbstbestimmt Zu sagen, ich lebe meinen Glauben!

00:14:29: Ich lebe das was ich will.

00:14:33: Ja und da verliert man wieder für ein Leben an dieses Streben Nach.

00:14:37: Ich bin so frei Und noch ein ganz ganz Frommes am Ende.

00:14:44: Ein Kühlpad oder wie es richtig heißt, ich muss das auch nachlesen.

00:14:48: Kaltwarmkompresse.

00:14:52: Es gibt auch fromme Ideale im Sinne von Ich liebe's doch zu leiden.

00:14:58: Das Ideal eines Christens ist wenn er leidet Deswegen diese Kompresse dass man immer das Leiden in Fokus setzt.

00:15:06: Ich bin so fromm, ich stehe so krass für meine Werte ein, dass sich so viel Hass darauf bekomme oder Kritik und ich liebe es.

00:15:13: Und das ist für mich die Bestätigung dessen, dass ich wirklich wahrer Christ bin als Ideal!

00:15:21: Und auch hier zu sagen ne, das sind wieder die Prinzipien, die wir vielleicht selber aufstellen und sagen ja, lebst du wirklich in der Nachfolge von Jesus?

00:15:30: Oder ist es, dass man sagt, ich habe da so'n Ideal und dem folge ich nach?

00:15:34: Das ist mir wichtiger, das wird mir zum Gott dem Folge ich nach.

00:15:43: Alle Beispiele sind bewusst so gewählt auch, weil jedes einzelne für sich ist nicht grundfalsch.

00:15:54: Wenn wir sagen, ich folge jemanden und habe ein Vorbild und ich möchte so leben wie er oder glauben wie er dann ist das erstmal nicht verkehrt.

00:16:01: nur wenn wir es in die totale ziehen, wenn wir jetzt extrem zählen werden als Grundsatz setzen für uns und anstelle von Jesus setzen Dann erleben wir dass diese Dinge die Autorität über unser Leben haben, dass sie uns beherrschen.

00:16:15: Dass es um so Gott wird und Jesus durchschaut genau das.

00:16:19: Und ist es nicht vielleicht auch die Herausforderung für dich mal zu überlegen was ist es?

00:16:27: Nach was strebe ich?

00:16:28: Welche Vorbilder habe ich in meinem Kopf?

00:16:30: Das sind's vielleicht ganz andere.

00:16:33: Was ist dein Ideal, nach dem du sagst?

00:16:36: Danach lebe ich gerade.

00:16:37: So sollte es eigentlich sein, mein Leben läuft nicht alles rund und eigentlich hätte ich doch gerne dieses eine Bild.

00:16:42: so muss es sein, so ist es richtig Und dann fühle ich mich vielleicht sicher.

00:16:48: Dann fühle Ich mich vielleicht wohl.

00:16:53: Aber Nachfolgen heißt ich folge keinen idealen sondern Jesus.

00:16:59: und dieser jesus der lädt ein er lädt einzu diese Beziehung, zudem dass wir sagen das ich sage.

00:17:08: Ich klammere mich an diesen Jesus und ich folge ihm nach.

00:17:12: und es beginnt in dem Text heißt ist wer sich zu mir bekennt und deshalb sein Leben verliert wird es erhalten.

00:17:19: Ich finde so schön hier weil es heißt Es beginnt mit den bekennen ein einstehen zu sagen okay ich weiß in dieser welt wird mich immer irgendwas antreiben beherrschen aber ich möchte mich unter jesus stellen.

00:17:35: Ein Bekenntnis heißt, ich stelle mich unter die Autorität von Jesus und unter die Maßstäbe von Jesus.

00:17:43: Und daraus folgt das man deshalb sein Leben verliert!

00:17:49: Und es meint dieses Verlieren.

00:17:50: Meint nicht du musst deine Identität aufgeben.

00:17:53: Das heisst vielmehr wirst Du eine Identität vor allem finden weil Du das wahre Leben im Verlierern findest.

00:18:00: Deswegen sagt Jesus bekennen dann wirst du dein wahres Leben finden in Jesus.

00:18:06: Du wirst es erhalten, nachdem man sich sehnt.

00:18:12: Und dieses Bekenntnis steht im Mittelpunkt als Ausdruck da, dass wir sagen ich möchte genau dieses Bekennens tätigen und das geht ganz schlecht.

00:18:23: Man sagt einfach Jesus!

00:18:25: Ich möchte mit Dir unterwegs sein und ich möchte diese Dinge, die ich hier dabei hatte vielleicht ins andere bei Euch, die möchte ich bei Jesus mal wieder ganz neu ablegen zu sagen ja das treibt mich gerade an Das ist mein Vorbild, das ist mein Bestreben gerade, dass man Idealbild für meinen Leben und ich möchte es dir geben.

00:18:42: Ich möchte es mal aus der Hand geben!

00:18:44: Ich glaube nämlich, es ist wichtig, manche Dinge aus der hand zu geben weil Jesus in uns die Nachfrage hinein führt und dann uns manchmal ganz neue Dinge aufzeigt, die wirklich dran sind nicht die Dinge, die wir vor Augen haben, die dran sind denn diese ganze Selbsterkenntnis, das Profil, dass wir leben.

00:19:12: Das was wir uns vorstellen ist immer ein Geschenk, was Jesus uns machen kann.

00:19:18: Wir werden es empfangen erhalten und das müssen wir uns mal vor Augen führen.

00:19:23: Ich darf erhalten.

00:19:26: Und jetzt kommen wir zu dem dritten Punkt das vielleicht schwierigere.

00:19:33: Jesus führt mitten im Leiden und Vielleicht kann man auch mal ergänzen ins leiden Weil natürlich der Text weist diese Stück weit härter für uns auf.

00:19:48: Wir haben in unserem Text natürlich dieses Thematik, das Kreuz auf sich nehmen und an Kreuz denken wir natürlich diesen Link zu Jesus.

00:20:00: Was hat Jesus für dich?

00:20:01: Für uns?

00:20:02: Er ist gestorben er hat sich aufgeopfert aus Liebe für uns Menschen.

00:20:07: Das ist sein Bestreben gewesen.

00:20:10: Und dann denkt man muss ich genau dass gleiche tun?

00:20:14: Wenn ich das Kreuz auf mich nehme, ist es mein Weg.

00:20:17: Es ist mein Weg diese radikale Nachfolge zu leben und ich merke... Ich kann's nicht!

00:20:24: Ich will jetzt auch nicht!

00:20:26: Es ist so krass für mich.

00:20:27: Es is zu groß für mich Und ich glaube auch dass es gar nicht nötig ist Denn letztlich sind wir nicht der Messias und werden nie sein.

00:20:38: Wir bleiben die Nachfolger und machen keinen Rollentausch wenn ich Spieler bin.

00:20:47: Und so ist es hier zu verstehen, wir bleiben Nachfolger.

00:20:51: Der Messias der Gezeihenweg und er hat einen Weg für uns, der vielleicht ins Leiden führt oder mitten im Leiden uns in der Nachfolge hält aber das bleibt.

00:21:03: Ich habe viele Gedanken dazu natürlich auch von Dietrich Bonn-Hüfer gelesen, der das Buch nachfolge dazu auch geschrieben hat und das ausgelegt hat.

00:21:10: den Text auch immer wieder.

00:21:12: ein empfehlenswertes Buch Aber auch ein bisschen anspruchsvoll.

00:21:16: Er stellt aber genau die Frage, wie aber soll der Jünger wissen was sein Kreuz ist?

00:21:23: Also jetzt mal zu überlegen.

00:21:24: Was ist eigentlich mein Kreuz und was ist dein Kreuz?

00:21:26: Was tragen wir?

00:21:28: Was ist die Aufgabe von uns zu tragen wenn wir mit Jesus unterwegs sind?

00:21:34: Was bedeutet es dann, wenn ich zu Jesus das Bekenntnis ausgesprochen habe?

00:21:38: Und Bonifar antwortet direkt dahinterher er wird es empfangen Wenn er in die Nachfolge des leidenden Herrn eintritt Und hier freue ich mich genau an diesem Punkt.

00:21:50: Es geht doch nicht um Prinzipien, so hast du zu leben wenn du in der Nachfolge bist.

00:21:55: keine Ideale, keine krassen Vorbilder kein Fahrplan.

00:22:01: das Gegenteil Du wirst es empfangen und das Ende ist offen.

00:22:06: Der Weg ist offen.

00:22:07: Wir wissen den Weg gar nicht genau den Jesus für uns vorgesehen hat.

00:22:10: Das bleibt ein Stückmal im Dunkeln.

00:22:12: wir haben keinen Fahrplan, keinen Zielpunkt Im Leben bei Gott schon, aber eben nicht wie unser Weg im Detail aussehen wird.

00:22:22: Wo unsere Ideale hinführen?

00:22:24: Das ist für uns klarer!

00:22:26: Da haben wir einen klaren Blick drauf.

00:22:27: Aber wo Jesus uns hinführt, das schafft eine gewisse Unsicherheit... ...das schafft ein gewisser Verborgenheit.

00:22:33: Es ist wie wenn man in Nebel hineingeht und sagt genau dass es der richtige Weg.

00:22:37: Keiner von uns geht am liebsten in den Nebeln und sieht nicht wo es langgeht, wenn man beim Wandern ist zum Beispiel.

00:22:41: Man will klare Sicht haben

00:22:42: oder?!

00:22:44: Aber Jesus sagt es Kreuz auf sich zu nehmen bedeutet auch Du gehst in den Nebel hinein, aber Jesus geht mit dir.

00:22:51: Und du kennst diesen Jesus und du weißt dass dieser Jesus dich nicht falsch führt.

00:23:00: Der Nachfolge bedeutet eben immer auch man durchläuft Zeiten der Ungewissheit Man durchläuft auch Zeiten des Leidens.

00:23:09: Das haben wir hier in dem Text auch ganz klar.

00:23:11: das Kreuz steht ja nicht drin um einfach nur zu sagen Es ist halt manchmal ein bisschen schwierig Sondern für Jesus es ganz klar mit Jesus unterwegs zu sein.

00:23:21: Teil davon ist immer auch Leiden.

00:23:24: Es gibt Zeiten des Leidens, es gibt ja auch Lebenszeiten die wirklich mit Leid erfüllt sind und das wahre Erfüllte Leben.

00:23:34: Das findet man mit Leiden!

00:23:38: Oft in unserem Vorstellungen ist so dass das geniale Leben das beste Leben ist natürlich fern von Leid richtig?

00:23:45: So denkt man.

00:23:46: für Jesus ist es aber... das gehört dazu.

00:23:48: Es ist Teil davon.

00:23:51: Aber das ist so vielleicht wieder dieser menschliche Weg den wir angehen Und Jesus sagt, nein.

00:23:55: Es gehört dazu!

00:23:57: Ich habe wieder ein Beispiel dabei von Bonnhöfer.

00:24:01: Er ist losgegangen in die USA und hatte die Möglichkeit vor dem Krieg zu flüchten aus dem Zweiten Weltkrieg.

00:24:12: neun zu neun dreißig.

00:24:14: Und er ist in den USA gegangen weil der Verbindung hatte in die akademische Welt hinein.

00:24:17: Er konnte dozent sein an einem theologischen Seminar in den

00:24:22: U.S.A.,

00:24:23: und es war sicher natürlich dort trügen zu sein und nicht in Deutschland.

00:24:28: Es war für ihn die Karte zum Leben zurück.

00:24:33: Ich werde nicht sterben, wenn ich dort

00:24:35: bin.".

00:24:36: Und er hat diese Ticket bekommen aufgrund von guten Beziehungen, die er hatte und konnte dort totzend sein.

00:24:41: Als er dort ist in den USA, lehrt er es totzent und bekommt Gewissensbisse.

00:24:48: Er merkt das ist nicht das Richtige!

00:24:52: Am Schluss bleibt er nur sieben- acht Wochen und kommt zurück nach Deutschland mit der Begründung, weil er sagt ich möchte Verantwortung übernehmen.

00:25:04: Es ist meine Aufgabe das sich zurückgehe in mein Heimatland und dort tätig bin egal was kommt.

00:25:13: Und ich will auch bereit sein meinem Land zu helfen und auch meiner einfach den Menschen zu helfen aus denen ich komme auch mal einer Kirche dass sie es wieder aufbauen kann wenn es dran ist.

00:25:27: ein Lebensweg der wideranspruchsvolles Ein Bild, was ich vor Augen habe ist es ein Vorbild wahrscheinlich schon so zu leben.

00:25:37: Ich will damit aber jetzt nicht aufmachen dieses Bild das ist das Ideal und wir müssen alle nach diesem Idealleben.

00:25:43: Das wäre genau das, was sich gerade gepredigt hat, dass wir das nicht machen sollen.

00:25:48: Bonnhöfer ist für mich nicht das Ideale!

00:25:50: Ich muss nicht Bonnhofer werden genauso wie ich nicht Messias werden muss.

00:25:55: Aber sein Weg zeigt mir Jesus gegen mit ihm einen persönlichen Weg seinen Weg Und er hat ihm den Weg gezeigt, nicht die Flucht aus dem Alltag heraus.

00:26:09: Nicht die Fluchte aus der Verantwortung raus!

00:26:11: Nicht die flucht aus der schweren Zeit heraus sondern genau das Gegenteil hinein in die Verantwortlichkeit.

00:26:19: Hinein in auch das Leiden was dann Folge davon war.

00:26:23: und das war sein Weg.

00:26:25: Das war das Kreuz dass er auf sich genommen hat weil er sich an Jesus klammert.

00:26:30: Ich bin bei Jesus und ich kann nicht anders.

00:26:32: Mein Gewissen sagt mir, ich muss zurück.

00:26:35: Ich muss Verantwortung

00:26:36: übernehmen.".

00:26:38: Und machen wir das konkret für uns?

00:26:41: Ich glaube nicht dass wir diesen Idealen gleichziehen müssen.

00:26:44: aber zu schauen wo stelle dich jesus hinein nachfolge bedeutet du bist bei jesus und erstell dich vielleicht in situationen die nicht so ideal sind Die nicht so glatt sind.

00:27:00: Das sind herausforderungen die Leiden, die schon da sind.

00:27:05: Und vielleicht ist es genau dieser Punkt dass wir erkennen und sagen Jesus stellt mich in das Leiden hinein wo ich gerade drin bin.

00:27:12: In den Herausforderungen wo ich grade drinnen bin.

00:27:14: Ja ich will auch manchmal weg rennen davon aber das ist die Aufgabe das Kreuz auf dich zu nehmen zu sagen Ich darf mittendrin sein in diesen Leiden.

00:27:25: Das is jetzt meine Aufgabe!

00:27:27: In der Familie bei der Arbeit im Umfeld in der Begleitung von anderen Menschen Weil wir empfangen von diesem Jesus dieses wahre Leben und haben dann die Freiheit genau in dieser Lage zu bleiben, in der wir sind oder in Verantwortlichkeiten hineinzugehen wo wir hineingetragen werden von Jesus.

00:27:51: Jemanden zu begleiten eine Familie mitzubegleiten da zu sein für jemanden Die Gemeinde zu stärken dort hinein zu gehen wo jesus mich ruft.

00:28:04: und dann erkenne ich auch diesen Weg Jesus, der das er mich genau dahin haben will.

00:28:10: Auch wenn nicht alles dann rosarot erscheint!

00:28:15: Das ist für mich Nachfolge, dass es für mich Jesus folgen.

00:28:19: Zum einen erstens Jesus schenkt dieses wahre Leben nachdem wir uns alle sehen.

00:28:24: Jesus führt anstatt meine Ideale, meine Vorbilder und das zu kalibrieren Und Jesus führt mitten im Leiden.

00:28:35: Wir empfangen dieses wahere Leben auch im Leid mitten drin.

00:28:40: Jesus gibt uns da immer wieder ganz neu die Kraft diesen Weg zu gehen, drin zu bleiben in den Verantwortlichkeiten, in unserem Leben und nicht den Weg zu suchen.

00:28:51: wo komme ich heraus?

00:28:52: Das ist vielleicht ein Kreuz das vielleicht mein Kreuz unser Kreuz als Gemeinde aber auch als Einzelpersonen.

00:29:00: Wir hören jetzt ein paar takte Musik Und vielleicht geht man noch mal so durch die Punkte und kann sie nochmal Auch die Frage stellen wofür folge Ich jesus?

00:29:09: was möchte ich ihm übergeben, was möchte ich ihm bringen und sagen?

00:29:13: jetzt hierzu sich möchte dir folgen?

00:29:15: Nicht irgendwelchen Idealen.

00:29:45: Ich bitte Jesus du macht uns ein Riesenversprechen und ich bin so froh dass ich bei dir sein darf das ich von Dir das wahre Leben empfangen kann und ich möchte dich bitten dass ich das erfahre immer wieder neu und dass ich bitte Dich dass wir als Gemeinde und jede der hier ist es empfange kann dieses leben von Dir dass wir in Deiner Gegenwart aufgehoben sind und dass wir wissen, da bin ich richtig.

00:30:11: Dass wir das erfahren auch bei den Herausforderungen, denen wir stecken, bei den Schwierigkeiten die wir erleben.

00:30:17: Ich danke dir, dass du uns führst!

00:30:20: Dass du dirjenigen bist der uns durch diese Welt, durch die Komplexität hindurch begleitet.

00:30:26: Danke, dass Du da bist.

00:30:28: Amen.

Über diesen Podcast

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