00:00:02: Herzlich willkommen bei der evangelischen Gemeinschaft Münchenbogenhausen.
00:00:06: Schön, dass du eingeschaltet hast!
00:00:10: Unser tiefes Anliegen ist, das die folgende Predigt Dich in Deiner Situation anspricht, die eine neue Blickrichtung aus der Bibel schenkt und das Du Gott ganz persönlich begegnest.
00:00:21: Ich habe uns ein Thema mitgebracht, das mich zurzeit beschäftigt – die Zukunft der Mission.
00:00:37: Mission im XXI.
00:00:38: Jahrhundert.
00:00:39: Was bedeutet das für uns bei Co-Workers?
00:00:43: Welche Bedeutung hat es für uns als Gemeinde in Deutschland?
00:00:51: Dazu habe ich zwei Punkte mitgebracht.
00:00:53: Der erste, der erlaubt hat, der Missionsauftrag hat kein Winters Haltbarkeitsdatum.
00:01:01: Wir haben einen Kollegen, der heißt auch Tobias Und der gehört mit zu den Lebensmittelrettern.
00:01:06: Von denen habt ihr vielleicht schon mal gehört, die sich dann so auf den Weg machen und abends nach Ladenschluss noch das eine oder andere Lebensmittel retten?
00:01:15: Wir profitieren bei Co-workers davon, weil dann schreibt er manchmal in die WhatsApp-Gruppe rein, morgen gibts Brot und Brötchen!
00:01:22: Oder ich bring Jörgkort
00:01:23: mit?!
00:01:23: Oder wie diese Woche?
00:01:25: Es gibt Käse!
00:01:27: Und dann können wir uns da recht bedienen oder es gibt gleich sogar das FESH-Barsch an für die Mittagspause, die er dann uns also zuliefert.
00:01:35: Manches ist gerade so unter Mindesthaltbarkeitsdatum, anderes ist schon knapp drüber aber man kann ja testen ob's noch funktioniert und wie.
00:01:45: als Missionswerk in Deutschland.
00:01:47: Wir sind manchmal mit dieser Frage konfrontiert Ist unser Mindesthaltbarkeit Datum abgelaufen?
00:01:55: Woher kommt diese Frage?
00:02:00: Zum einen, wir leben in unserem Land einem deutlichen Bevölkerungsrückgang.
00:02:06: Während der Mehrheitswelt im globalen Süden die Bevölkerung kontinuierlich wächst ist es bei uns in Deutschland so dass eine Frau heute bei einer Geburtenrate von ca.
00:02:28: deutlich weniger als das, was Menschen sterben.
00:02:33: Also sterben mehr Menschen als dass Menschen geboren werden.
00:02:36: Deshalb mein Sprachversprecher gerade.
00:02:39: Man geht davon aus, dass aus dem Jahr zwei Tausend Vierund Achtzig der Höchststand von Menschen weltweit bei zehn Kommand drei Milliarden erreicht werden wird.
00:02:47: Aber wie gesagt vor allem in der Mehrheitswelt deutlicher Rückgang Hier in Deutschland.
00:02:53: Und das macht auch keinen Halt eben hier bei uns, in unseren Gemeinden – auch da werden wir das in irgendeiner Weise spüren!
00:03:02: Dann haben wir die Kirchenaustritte, die verzeichnen Höchststände.
00:03:06: Wir lesen es immer wieder in den Medien.
00:03:08: Die Säkularisierung nimmt immer mehr zu und dann ist schon ein Trend, den wir beobachten, dieser Trend zur Nationalisierung.
00:03:17: Es geht immer mehr in die Richtung «Wir müssen jetzt erstmal nach uns hier in Deutschland schauen».
00:03:22: Das ist nicht nur in den USA, sondern das merken wir auch in unserem Land.
00:03:25: Und das merkt man zum Teil auch in den Gemeinden wo es darum geht.
00:03:28: jetzt müssen wir erstmal nach unseren Finanzen schauen oder erst mal nach unseren Mitarbeitern schauen und wir nehmen schon ein bisschen wahr dass Interesse an Missionen scheint nachzulassen.
00:03:39: Der Volker Gekle hat mit der Liebenzeller-Mission einen Buch rausgebracht Mission im XXI Jahrhundert und da bringt er das wie folgt auf Den Punkt.
00:03:50: Die innere Auszählung der europäischen Christenheit durch den Anhalt, den Mitglieder- und Ressourcenverlust verbunden mit dem äußeren Bedeutungsverluste in den westlichen Gesellschaften führt auch zu einer zunehmenden Ermüdung im Blick auf das weltmisionarische Engagement.
00:04:06: Der Fokus richtet sich im Wesentlichen Westlichen Kirchen immer öfter auf die eigenen Existenzsicherung.
00:04:17: Selbst in Evangelikalien und Pentecostal, charismatischen Gemeinden und Kirchen des Westens steht Weltmission oft nicht mehr an der Spitze der Agenda der Spenden.
00:04:30: Die Frage lautet also was bedeutet das für Mission?
00:04:34: Und haben wir als Missionswerge tatsächlich unsere Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten?
00:04:42: Klar ich komme von Co-Workers, was kann ich sagen?
00:04:45: Nein natürlich nicht!
00:04:46: Natürlich haben wir es nicht überschritten.
00:04:50: Und um es ganz ehrlich und persönlich zu sagen, ich ärgere mich auch manchmal wenn ich so ein bisschen in unserem Land unterwegs bin.
00:04:57: Und dann eine Verzagtheitspüre, so eine Mütlichkeitsspüre.
00:05:03: So eine Mutlosigkeitverspüre.
00:05:06: passiert in Deutschland überhaupt noch was.
00:05:08: Es geht überhaupt noch etwas voran!
00:05:11: Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch.
00:05:13: Das nehme ich bei euch in München natürlich nicht wahr.
00:05:16: Ihr seid für mich so ein Positivbeispiel, so einen Ermutigungsboost.
00:05:20: Deshalb freue ich mich auch immer bei euch zu sein!
00:05:23: Aber die Tendenz in unserem Land hat man schon den Eindruck es findet ein bisschen ein Abgesang statt und ich wünsche mir dass viele Gemeinden in Deutschland so wären wie ihr das hier seid.
00:05:36: So engagiert, so international aufgestellt.
00:05:39: So einen weiten Blick weit über euch und eure Gemeinde hinaus Und ich wünschte mir als Christen Gerade jetzt an die souveräne Kraft Gottes glauben, dass wir ins Gebiet getrieben werden.
00:05:53: Dass wir den Auftrag der Sendung ernst nehmen und dass wir auch das sehen was gut läuft.
00:05:59: Ich möchte euch ein positives Beispiel erzählen.
00:06:02: ich darf bei uns immer die Jugend-Missionskonferenz organisieren, die immer Anfang Januar in Stuttgart stattfindet auf der Messe eine große Konferenz.
00:06:11: Wir haben so im Schnitt um die fünftausend Besucher.
00:06:15: Und dieses Jahr Anfang Januar, ich bin da immer mit Zittern und Zagen vor euch da morgens hin.
00:06:20: Meine Frau grinst immer schon ein bisschen wenn wieder der Satz kommt.
00:06:24: Kommt überhaupt jemand?
00:06:28: Dann waren dieses Jahr fast sechstausend junge Menschen da so viel wie noch nie!
00:06:35: Und es waren achtunddreißig Prozent.
00:06:37: wir haben eine Umfrage gemacht.
00:06:38: die waren zum ersten Mal da im Alter von fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahre.
00:06:43: Ich habe immer noch Gänsehaut Freie Bibelarbeiten an diesem Tag angehört.
00:06:50: Das sind dreimal seventy-fünf Minuten und eine Bibelarbeit, also die Einheit geht seventy fünf Minuten.
00:06:57: Die Bibelarbeit geht vierzig Minuten?
00:06:59: Und wir haben gefragt, die jungen Leute von denen es heißt, die Aufmerksamkeitsspanne beträgt acht Sekunden.
00:07:08: Wir haben gefragt wie geht's euch mit der Länge der Bibel arbeiten?
00:07:12: Und siebenundneinzig Prozent haben gesagt, die Länge ist genau richtig.
00:07:16: Ich spüre das da.
00:07:17: was passiert unter unseren jungen Leuten?
00:07:20: Da ist wieder ein Hunger da und wenn ich mit Menschen spreche, die sagen das scheint was zu passieren in unserem Land.
00:07:26: Es geht nicht nur rückwärts.
00:07:28: es gibt Hoffnung weil Gott in seinem Heiligen in der Wirkung seines heiligen Geistes größere Dinge tun kann als wir als menschen für möglich halten.
00:07:37: also ist unser Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen?
00:07:40: nein denn es gibt immer noch Milliarden von Menschen in dieser Welt die den Retter von Jesus brauchen.
00:07:48: und ich möchte uns nochmal ganz kurz in Erinnerung rufen, ein paar Gedanken zum Missionsverständnis.
00:07:55: Und zwar hat auf der Weltmissionskonferenz in Willingen in twohundfünfzig der Stuttgarter Prelat-Hartenstein den Begriff der Misodai formuliert und er drückt aus.
00:08:07: Mission ist demnach nicht in erster Linie eine Aktivität der Kirche es ist vielmehr verankert im Wesen des Dreieinen Gottes der Selbstausgangspunkt und Herr der Mission ist.
00:08:18: also Miso Dai bedeutet, Gott selbst ist der Handelnde.
00:08:24: Gott liebt die Welt und er rettet!
00:08:28: Und wir sind eingeladen an dieser Mission teilzunehmen.
00:08:34: Also auf den Punkt gebracht unser Auftrag zur Weltmission hört erst dann auf wenn Jesus wieder kommt.
00:08:42: Bis dahin haben wir auch von Deutschland aus genau diesem Auftrag zu folgen.
00:08:52: zuerst sich selbst.
00:08:53: Johannes, drei ist siebzehn.
00:08:55: Ich bin bewusst umgedrückt und dann für er sechzehn.
00:08:58: Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um Sie zu verurteilen sondern um sie durch ihn zu retten Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt da ist er seinen einzigen Sohn für sie hergab damit jeder, der einen glaubt das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
00:09:20: Das sind so eine zentrale Bibelstelle ihr Lieben Aber die brauchen wir immer wieder in Erinnerung gerufen.
00:09:27: Gerade in einer Zeit, in der uns ständig zugerufen wird und von der Gesellschaft von außen beeinflusst werden mit dem Motto Mach dich selbst zum Nummer eins!
00:09:36: Sei erfolgreich, sei unabhängig, sei besser als andere.
00:09:41: Und die Gesellschaft, die sagt uns Dein Wert hängt davon ab was du leistet Wie Du aussiehst und bei den jungen Leuten wie viele Likes Du hast.
00:09:53: Wir leben in einem System, das uns so sehr beschäftigt, dass wir gar nicht mehr zu der Frage überhaupt kommen, wofür lebe ich eigentlich?
00:10:03: Und Jesus sagt uns genau das Gegenteil.
00:10:05: Er sagt nicht beweist dich!
00:10:08: Nein er sagt du bist geliebt.
00:10:12: Ich bin wegen dir in diese Welt gekommen.
00:10:16: Ich bin gekommen um dich zu retten.
00:10:20: Und er sagt nicht, es geht nicht um deine Performance.
00:10:26: Es geht nicht Um Deine Story.
00:10:28: Es Geht Nicht Um Deinen Likes Deinen Jobs Sondern Einfach Weil Gott Dich kennt und Dich Liebt.
00:10:36: Und Deshalb Ist Er In Die Welt Gekommen.
00:10:37: Ohne ihn Haben Wir Nichts.
00:10:41: Mit Ihm Haben wir Alles.
00:10:43: Jesus Staub Damit Wir Leben Haben und das dürfen und müssen wir uns immer wieder vor Augen Halten.
00:10:49: Ihr Lieben Seine Rettung Und es ist nichts abgetroschen, das ist etwas ganz Alltägliches.
00:10:55: Ich habe Ihrem Pfingsten ein Buch gelesen, das loaded mit der Bibel beten.
00:11:01: Manchmal spreche ich Menschen und die sagen, Mensch, ich versuche zu beten und ich schweife immer ab mit meinen Gedanken.
00:11:06: Ich bin immer irgendwo anders!
00:11:09: Und ich hab' das jetzt mal eingeübt, mit den Psalmen zu bete.
00:11:12: Nur jeden Tag einen Psalm durch vorzunehmen... ...und an dem Tag am Dienstag als ich an der Predigt-Vorbereitung war, da hatte ich am Vormittag psalm sechzehn gebetet, denn das war der Sechzehnte des Monats.
00:11:23: Und da steht, bewahre mich Gott und ich berge mich bei dir.
00:11:26: Dann kommt du bist mein Herr!
00:11:29: Es gibt kein Glück für mich außer
00:11:31: Dir.".
00:11:32: Und dann durfte ich beten.
00:11:34: Danke Jesus für Deine Liebe.
00:11:36: Danke dass ich gerettet bin.
00:11:39: Danke das Du mich kennst.
00:11:42: Danke, dass Ich mich bei Dir bergen darf.
00:11:46: Danke... Dass Du mich liebst.
00:11:50: Wenn es euch schwer fällt mit Beten, dann ist es ein Geheimtipp.
00:11:53: Betet mit dem Psalmen Und übertragt, nimmt mit was für euch gerade bewegt.
00:11:59: Was euch beschäftigt, was ihr aufgrund dieses Psalmes eben auch an Jesus weitergeben dürft.
00:12:05: Gott sendet sich selbst und dann erst sendet er uns.
00:12:09: Wir finden im Johannes Evangelium etwa fünfzig Verweise auf diese Sendung und einer der bekanntesten Stelle ist hier aus Johannes zwanzig.
00:12:19: Friede sei mit euch, sagte Jesus noch mal zu ihnen.
00:12:21: wie der Vater mich gesandt hat so sende ich jetzt euch und erhochte sie an und sagte empfand den heiligen Geist.
00:12:32: also die Frage ist nicht ob wir gesandts sind sondern die frage heißt wie sieht Sendung für uns im einundzwanzigsten jahrhundert aus?
00:12:39: Und welche Rolle nehmen wir darin ein?
00:12:44: eine Frage, die uns alle betrifft.
00:12:47: Und dieser Frage kann sich auch keiner entziehen und deshalb möchte ich euch heute wieder neu persönlich herausfordern wo ist dein Platz in dieser Mission?
00:13:00: Beten?
00:13:02: Das kann jeder von uns!
00:13:04: Und für die Mission beten das ist ein Riesensegen, es ist die Grundlage der Mission.
00:13:12: Denn da es geben.
00:13:13: vielen Dank dass ihr so aktiv dabei seid aber ich will auch bewusst aufrufen zum Gehen sich auf den Weg machen, sich senden zu lassen.
00:13:22: Es sind hier so viele Gaben und Fähigkeiten in diesem Raum vertreten.
00:13:28: Ich bin kürzlich an einem, ich meine Gerstenfeld war es vorbeigelaufen und das war schon gelb, deshalb habe ich mir das aufgefallen.
00:13:37: Das hat schon so gelb geschimmert!
00:13:39: Ich dachte Boah ist es früh dran dieses Feld.
00:13:42: aber ich musste sofort an die Bibelstelle denken wo Jesus das gesagt hat bittet den Herrn der Ernte um Mitarbeiter für die Ernte Und wir spüren das, dass wir dieses Gebet brauchen in unseren Gemeinden.
00:13:56: Aber eben auch in der Mission.
00:14:00: Ich habe euch ein Beispiel mitgebracht, das mich völlig gecatcht hat.
00:14:03: Ihr habt es vielleicht auch wahrgenommen.
00:14:04: Es ging durch die Medien.
00:14:06: Der Felix Nemscher.
00:14:08: Wie er nach dem Fußballspiel, wie sie den Kreis gebildet haben, wie Sie gebetet haben.
00:14:15: Das ging durch unsere Presse hoch und runter.
00:14:17: Zum einen schon in seinem Jubel macht er ja eigentlich... Er gibt ein Zeugnis in seinem Jubel über die Handzeichen, die er gibt.
00:14:27: Und dann eben dieser Gebetskreis der Stadt gefunden hat.
00:14:31: und es wurde auf der einen Seite ... Man kann es ahnen zu Riesen in unserer Presse.
00:14:35: Auf der anderen Seite habe ich auch positive Pressemeldungen gelesen wie diejenige, die hier an der Wand ist von einem Weltredakteur.
00:14:44: Und er das als total positiv herausgearbeitet hat?
00:14:47: Und er sagt interessanterweise ist aber so dass an diesem Kreis, die da gebetet haben als zwei deutsche Nationalspieler sind, die damit beten, die Migrationshintergrund haben.
00:14:59: Das fordert uns heraus!
00:15:02: Ist eine gute Frage.
00:15:02: Ich habe vor Kurzem mit jemandem hier aus München gesprochen.
00:15:07: Er ist Manager bei Bosch sehr erfolgreich und er ist jemand der so klar Profil zeigt.
00:15:13: Es hat mich zutiefst beeindruckt wie der einfach zu seinem Glauben steht.
00:15:18: Und ich habe bei dem NEMCHA gemerkt aus München, der so klar sein Zeugnis gibt.
00:15:27: Wir brauchen solche Vorbilder weil manchmal habe ich so ein Gefühl wie wenn wir unter so einer Glocke hängen?
00:15:31: Wie wenn uns die Gesellschaft in eine Glocche hineinführt sagt bloß nicht zu viel traue dich nur nicht soweit raus und dann helfen uns solche Leute die den Mut haben hinzustehen um uns selbst daran ein Beispiel zu nehmen und zu sagen hey ich bin auch gesand da wo ich stehe an dem Ort an dem Ich Bin Und ich war letzte Woche in Berlin für zwei Tage bei diesem internationalen Gebetsfrühstück, das vom Bundestag veranstaltet wird.
00:15:58: Ich war da jetzt schon öfters dabei und ich habe dieses Jahr tatsächlich den Eindruck gehabt es gibt wieder mehr Rückenwind für Christen!
00:16:06: Es war ein persönliches subjektives Gefühl aber so aus Gesprächen von dem was ich mitgenommen hab als kommt wieder mehr rückenwind.
00:16:13: lasst uns Rücken wind haben weil Jesus uns diesen Rücken Wind verleiht in der Kraft seines heiligen Geistes.
00:16:20: Das ist mein nächster Punkt.
00:16:22: Jesus sendet den heiligen Geist.
00:16:24: Die bekannte Stelle, Apostelgeschichte eins für acht.
00:16:27: aber wenn der heilige Geist auf euch herabkommt werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden und das wird euch dazu befähigen meine Zeugen zu sein in Jerusalem ganz Judea und Samarien und überall sonst auf der Welt selbst in den entferntesten Gegenden der Erde.
00:16:44: Und ich glaube an diese Wirkung des Heiligen Geistes Denn ohne diese wirkung wäre keiner von uns heute hier Wenn es ja nicht irgendwann mal einen Impuls gegeben hätte in unserem Leben.
00:16:57: Und die Frage ist, wie können wir bei allen Veränderungen, die wir gerade erleben?
00:17:03: Wie können wir dem Geist Gottes Raum geben, das er uns leitet, dass er durch uns gestaltet und es wird durch ihn Neues entdecken?
00:17:16: Vielleicht ist es das Gebet was du heute mitnimmst aus diesem Gottesdienst oder vielleicht ist das einzige was du mitnommst aber dann reicht mir das schon völlig aus!
00:17:25: Und ich glaube, in diesem Gebet steckt viel drin.
00:17:27: Jesus, hier bin ich!
00:17:31: Hier ist mein Leben.
00:17:33: Ich will mich Dir zur Verfügung stellen.
00:17:36: Danke dass ich nicht als Einzelkämpfer durch dieses Leben gehen muss, sondern dass Du mich durch Deinen Geist leitest.
00:17:43: Bitte wirke Du heute durch Deinem Geist durch mich.
00:17:47: Öffne meine Augen, öffne Mein Herz, öffe meinen Mund.
00:17:53: Gebrauche mich und ich bin überzeugt Gott wird dieses Gebet ernst nehmen und Gott kann jeden von uns gebrauchen.
00:18:05: Und dann möchte ich noch ergänzen, dieses Injesus bleiben!
00:18:09: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
00:18:11: wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibet trägt, erreiche Frucht.
00:18:15: ohne mich könnt ihr nichts tun.
00:18:18: Letztes Jahr hatten wir in Stuttgart die Möglichkeit das Paul und Gretel Musical aufzuführen, die Lebensgeschichte von dem Paul Schneider.
00:18:26: Ich habe davon erzählt, dass es uns bevorsteht.
00:18:28: Da war ich die Woche vorher hier bei euch.
00:18:31: Und ich hab zu unseren Mitarbeitern gesagt hey Leute klar ist es wichtig, dass die Porsche Arena irgendwie zweimal gut besucht ist aber noch viel wichtiger ist, dass geistlich was passiert.
00:18:40: lasst uns dafür beten!
00:18:42: Und ich habe in zwanzig Jahren keine Veranstaltung erlebt Grund der wir hinterher so viel positive Resonanz bekommen haben, dass Menschen angesprochen waren.
00:18:53: Dass im Schwarzwald ich irgendwo in Gottesdienst mache und eine Frau hinterher auf mich zukommt und sagt Wir waren auch da!
00:18:59: Und mein Mann geht sonst nicht die Kirche oder den Gottesdiensten aber war bei Musical.
00:19:03: es hat ihn zuberührt.
00:19:05: Meine Grundschullehrerin war da aus meinem Heimatdorf.
00:19:10: Ich ging nachher zu meiner Mutter und sagte Mensch das hat mich so gepackt und wie wir erlebt haben Geistlich wirkt.
00:19:21: Und mir ist es so wichtig, darum zu bitten den Herrn der Ante um eine reiche Frucht zu bieten weil die Frucht können man nicht selbst produzieren müssen wir Gott sei Dank auch gar nicht aber in unsere Verfügbarkeit dass er es gebrauchen kann.
00:19:38: ich glaube in einer immer grießenhafteren Welt in der wir uns befinden in einer sich so schnell veränderten Welt müssen wir als Christen uns immer wieder und immer mehr in diesem Herrschaftsbereich Gottes bewegen und wir können gar nicht ohne ihn.
00:19:58: Und deshalb glaube ich an die Kraft des Gebetens, wer von euch glaubt an die Kraft des Gebets?
00:20:03: Ich glaube dass durch Gebet so viel möglich ist!
00:20:07: Ich habe einen kleinen Lehrauftrag den Bilbestudienkolleg in der Nähe von Stuttgart und dieser Lehrauftrage ist das Thema Gebet, ganz kleiner Lehrauftragen was mir passieren konnte, weil das hält mich so im Gebet.
00:20:25: Weil ich jedes Jahr vor meinen Studenten stehe und von denen fordere, fünfzehn Tage jeden Tag fünfzeh Minuten zu beten um ihnen die Freude am Gebet zu ermitteln nicht zu vermitteln, nicht um einen Haken zu setzen um die freude zu vermittel'n.
00:20:38: Und wenn ihr am Tag vierzehn es einmal nicht schafft dann dürfte wieder von vorne anfangen!
00:20:45: Und wenn ich selber aber nicht ein Mann des Gebetes bin wie soll ich das meinen Studis vermittlen?
00:20:51: Und es hat mich jetzt gefreut.
00:20:52: Anfang Januar, hatte ich zwanzig Jahre Coworkers und meine Leitungskollegin Desiree.
00:20:56: Die hatten eine kleine Ansprache gehalten in die Sankte Tobias.
00:20:59: Ich habe den Eindruckes war dir nicht immer so wichtig das Thema Gebet Aber das ist dir immer wichtiger geworden über die jahrelnd.
00:21:06: Du hast es bei uns bei Coworker regelmäßig platziert Und dann haben wir neuen Kollegen bekommen.
00:21:13: der Johannes Siegfried du kennst ihn auch.
00:21:14: Der wurde gefragt wie gefällt er denn bei Cowarkers?
00:21:17: Er sagte bei Cowalks wird viel gebetet Und das ist unsere Mittagseindacht, die wir halten jeden Tag eine halbe Stunde.
00:21:26: Wo wir zusammenkommen zum Gebet und ich glaube wirklich es ist ein bisschen pflapsig ausgedrückt Das hält den Laden beieinander, dass wir die geistliche Mitte haben.
00:21:36: In einer immer krisenhafteren Welt in einer sich so schnell verändernden Welt habe ich den Eindruck Wir müssen uns immer näher zu diesem Zentrum zu Jesus bewegen und dann schüttelt's um uns herum uns stürmt und windet.
00:21:52: aber wir sind im Kern fest als Individuen, aber eben auch als Gemeinschaft, als Gemeinde.
00:22:02: Also ist es mindestens haltbar keils abgelaufen?
00:22:05: Nein!
00:22:05: Es gibt Milliarden von Menschen die brauchen noch diesen Retter Jesus.
00:22:11: Und jetzt noch zum zweiten Punkt der ist kürzer.
00:22:16: eine veränderte Weltkristinheit erfordert eine Überprüfung unserer Rolle und ich glaube das ist angebracht dass wir uns in Deutschland damit beschäftigen.
00:22:28: Was ist unsere Rolle heute im einundzwanzigsten Jahrhundert in der Weltmission?
00:22:33: Wir lesen den ersten Korintherbrief.
00:22:36: Wer ist denn Apollos und wer ist Paulus?
00:22:38: Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid!
00:22:41: Und jeder von uns hat das getan was der Herr ihm aufgetragen hat Ich habe gepflanzt.
00:22:47: Apollus hat begossen Gott aber hat das Wachstum geschenkt.
00:22:52: Auf wen kommt es denn nun an?
00:22:55: Noch nicht auf den, der pflanzt oder begießt.
00:22:58: Sondern auf ihn, der das Wachstum schenkt – auf Gott!
00:23:01: Und was ist mit dem, der Pflanzt und mit dem er begießt?
00:23:05: Ihre Aufgaben so unterschiedlich sie sind dienen dem selten Ziel und beide werden von Gott ihren Lohn bekommen.
00:23:11: Den Lohn, der Ihrem persönlichen Einsatz entspricht.
00:23:14: Es ist also Gotteswerk an dem wir miteinander arbeiten und ihr seid Gottes Ackerfeld Ihr seid Gottes Bauwerkt.
00:23:25: Wenn wir uns diesen Paulusabschnitt anschauen, dann tut sich die Frage aus.
00:23:30: Wer ist den Gottesakresfeld?
00:23:32: Und wer ist Gottesbauwerk?
00:23:35: Und wenn ich an meine Vorgänger denke, die in den Neunzehntenundachzig Kurwerkers gegründet haben, denn war das ganz klar!
00:23:41: Wir hier im gristlichen Deutschland haben den Auftrag, den Rest der Welt sozusagen mit dem Evangelium zu erreichen und wenn wir uns das heute anschauen Dann ist die Realität eine völlig andere.
00:23:58: ist immer mehr endkristianisiert und wir wissen heute schon, die Musik des Christentums spielt sich in der Mehrheitswelt ab.
00:24:11: Man spricht von polizentrischer Weltkristinheit.
00:24:15: im globalen Süden befinden sich verschiedenste Stellen der Christenheit.
00:24:19: ich meine ich habe diese Folie hier schon mal gezeigt im Gottesdienst.
00:24:22: ich wiederhole sie aber gerne nochmal wenn wir schauen hier Über achtzig Prozent der Christen lebten in Europa und Nordamerika.
00:24:32: Heute im Jahr zwanzig hier auf der Grafik, zweitausendfünfundzwanzig spielt die Musik in Afrika, in Lateinamerika und in Asien.
00:24:43: da ist die Mehrheit der Christensheit und prognostisch gesehen bis zwei tausend fünfzig wird der prozentuale Anteil der Christen immer mehr steigen.
00:24:53: Das hängt auch wie vorher schon gesagt mit Bevölkerungswachstum natürlich zu tun, wenn es dort immer mehr werden dann ist auch davon auszugehen dass prozentuell mehr Christen sein werden.
00:25:04: aber was wir erleben ist das sich eben dieser Schwerpunkt verändert in dem wir uns befinden von dem was mal war und wie's heute ist, von dem wie man früher Mission gedacht hat und dem wie wir es zukünftig denken müssen.
00:25:22: ich habe nochmal ein Zitat mitgebracht Die Christenheit heute ist ethnologisch, kulturell und sprachlich gesähen so vielfältig wie noch nie in der Geschichte.
00:25:31: Wir leben im Zeitalter der Weltchristenheit.
00:25:34: Diese epochale Veränderung ist geradezu ein Paradigmenwechsel für die Kirchen der westlichen Welt.
00:25:40: Die Kirchen des Westens müssen sich als Teil der Weltkristinheit neu verstehen lernen und vor diesem Hintergrund auch ihren Beitrag zur weltweiten christlichen Kirche neu
00:25:50: bedenken.".
00:25:53: Für uns als Co-Workers heißt es ganz stark, dass wir mit Geschwistern vor Ort zusammenarbeiten.
00:26:03: Dass wir mit Augenhöhe mit ihnen unterwegs sind.
00:26:08: Dass sie in ihrem Auftrag vor Ort unterstützen.
00:26:13: Wir senden niemand ins Ausland oder unterstützen keinen Projekt wo wir hingehen und sagen Hallo hier sind wir und wir machen's jetzt!
00:26:21: Sondern die Frage ist immer was macht ihr vor Ort?
00:26:24: Was bewegt, beschäftigt, fordert euch gerade heraus.
00:26:26: Und wie können wir unseren Anteil daran haben?
00:26:29: Ob finanziell oder durch einen Experten der als Fachkraft dahin kommt oder durch den jungen Menschen, der sich mit seinen Garten engagiert.
00:26:35: Wir arbeiten sogar immer unter einheimischer Leitung.
00:26:40: Da kommt vielleicht eine deutsche Experte, die viel mehr Annahmung hat aber arbeitet unter einer einheimischen Leitung und ich glaube die Zukunft unseres Auftrags hier von Deutschland ist vielmehr dieses Wir helfen einander.
00:26:55: Wir lernen von einander!
00:26:58: Wir ergänzen uns mit unseren Gaben und wir haben das gemeinsame Ziel, Jesus zu ehren.
00:27:07: Wir haben eine ganz wunderbare Partnerschaft schon seit vielen Jahren mit einem Netzwerk in Lateinamerika nennt sich Comibam.
00:27:17: Und wir können seit vielen jahren dieses Netzwerk unterstützen.
00:27:21: und die hatten im Jahr- vierunddreißig tausend Missionare.
00:27:28: Vierunddreizig Tausend Visionare hatten die letztes Jahr ausgesandt und sagt, La Tane America ist von der empfangenen Kontinent zu einem sendenden Kontinent geworden.
00:27:41: oder wir erleben unter den Indigenen eine dritte Missionswelle.
00:27:45: Zuerst kamen sie aus dem Westen zu den Indígenen dann waren es die Latinos, die zu den indigenen gingen Und jetzt sind's die Indigen die zu den Indigenen gehen.
00:27:58: Das ist faszinierend, wenn man hört wie die von einem Dorf zu dem anderen gehen.
00:28:03: hier habe ich euch ein Projekt mitgebracht das ist das Centro Canal in Brasilien und da ist der Pasto Mario Und die bilden Indigene aus, Indigeni-Missionare, der zurzeit forty acht Missionare, die der aussendet, die vom Volksstamm kommen als Missionäre ausgebildet werden und dann wieder zurückgehen in die Dörfer.
00:28:25: oder wir haben Gerade, das ist auf der nächsten Folie ein ganz spannendes, ganz spannende Partnerschaft in Kenia mit Christian Mission Center heißt es.
00:28:36: Und die Leiter dieses Zentrums, Paul und Caroline haben in Deutschland studiert sind jetzt zurück in Kenya und bilden Missionare aus in Kenja, die nach Deutschland kommen um in Deutschland zu arbeiten.
00:28:48: Die ersten sind jetzt angekommen.
00:28:50: Die DMG in Sinsheim ist die empfangene Organisation und hilft ihnen hier anzukommen.
00:28:55: Es sind junge Leute, die herkommen um eine Berufsausbildung zu machen oder die schon längste Ausbildung haben um hier in ihrem Beruf zu arbeiten.
00:29:02: Um eben auch Visa zu erhalten.
00:29:05: aber die haben den klaren Auftrag missionarisch tätig zu sein hier in Deutschland.
00:29:09: also wir erleben eine Veränderung von Wir senden nur so auch wir werden empfangend mitten drin befinden wir uns als deutsche Christen im senden aber eben auch im Empfang immer wieder neu über unsere Rolle nachdenken und unseren Auftrag.
00:29:32: Und ich schließe mit der Bibelstelle, die hier kommt, Erster Korinther III, Vers.
00:29:41: elf einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist.
00:29:47: Welcher ist Jesus Christus?
00:29:50: In allen Veränderungen in denen wir uns befinden!
00:29:53: Der Grund, der Fels auf dem wir stehen – ob als Missionswerk oder als Gemeinde oder als Christen hier in Deutschland.
00:30:02: Er verändert sich nicht und der Auftrag, er bleibt der gleiche bis Jesus wiederkommt.
00:30:10: Ich bitte mit uns.
00:30:14: Jesues danke dass wir das erleben dürfen diesen weltweiten Aufbruch den du schenkst.
00:30:23: Dass wir eine Mehrheitswelt sehen wo wir erleben über die letzten Jahrzehnte wie die Zahlen der Christen nach oben gehen wie die Arbeit der Mission Frucht trägt.
00:30:34: Und gleichzeitig merken wir auch, wie wir herausgefordert sind in einer sich veränderten Lage hier in Deutschland – auch in unseren Gemeinden!
00:30:45: Und doch bist und bleibst du der härte Ernte und der Härte er uns sendet.
00:30:52: Ich bitte dich, dass du uns immer wieder neu diesen Zuspruch und diesen Auftrag gibst und es wir miteinander und gemeinsam erleben dürfen, wie du uns
00:31:02: gebrauchst.".
00:31:04: Zum Segen und zur Frucht.
00:31:07: Amen.