Ev. Gemeinschaft München Predigten

Ev. Gemeinschaft München Predigten

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00:00:02: Herzlich willkommen bei der evangelischen Gemeinschaft Münchenbogenhausen.

00:00:06: Schön, dass du eingeschaltet hast!

00:00:10: Unser tiefes Anliegen ist, das die folgende Predigt Dich in Deiner Situation anspricht, die eine neue Blickrichtung aus der Bibel schenkt und das Du Gott ganz persönlich begegnest.

00:00:40: Du weißt, wie es jedem geht.

00:00:44: Du weisst wo jeder steht und ich möchte dich bitten dass du uns abholst da wo wir stehen Und segne du einfach reden und hören.

00:00:51: Danke das du da bist.

00:00:52: sei du der um den es heute wirklich geht.

00:00:55: berühre unsere Herzen Amen.

00:00:59: Ich möchte gerne mit einer Frage beginnen.

00:01:01: wer von euch würde sagen ihr dürft doch gerne Handzeichen geben denn ihr euch traut Dass ihr gerne alles plant dass ihr gerne so einen Überblick haben möchtet, das ihr gerne wisst wohin es geht.

00:01:16: Dass ihr alles voraus denkt?

00:01:21: vielleicht habt ihr so ein Tagesplan?

00:01:23: Ich kenne welche also ich habe auch einen aber meine ist jetzt nicht so hundertprozentig strukturiert Aber es gibt welche, die haben so einen ganz strukturierten Plan.

00:01:32: Sie fangen an und also ich kenne welche, sie machen am Sonntag schon ein Plan für die ganze Woche aber ich kann auch welche dem sagen.

00:01:39: Ich mache jeden Tag so am Abend meinen Tages, für nächsten Tag meinen Tagesplan.

00:01:43: Da habe ich dann genau die Pausen drin da hab' ich meine Termine drin.

00:01:46: Also gibt's welche von euch, die gerne planen?

00:01:51: Oh doch einige ja.

00:01:55: Was passiert?

00:01:56: Für die ist die Predigt heute besonders wertvoll Aber auch für alle anderen.

00:02:03: Wie geht es euch damit, wenn das was ihr plant nicht eintritt?

00:02:10: Wenn man sagen kann, es kommt etwas dazwischen Es ist so dass plötzlich alles umgeworfen wird Seid ihr da entspannt oder seid ihr eher angespannt?

00:02:24: Die meisten die wirklich so planen vielleicht seid ihr aber anders Die sind dann angespannt, sind aufgeregt.

00:02:31: Vielleicht sogar erinnerlich so dass man ungerecht wird, dass man etwas sagt auch dem anderen gegenüber zum Beispiel im Partner oder den Arbeitskollegen oder sonst jemandem Dass man irgendwie reagiert so wie es eigentlich nicht sein sollte weil innerlich so ein ganz großer Druck ist.

00:02:49: Also was passiert wenn ihr?

00:02:51: also was passiert in euch?

00:02:53: Wenn ihr merkt ihr habt keinen Einfluss mehr auf das Was passiert?

00:03:01: Seid ihr angespannt?

00:03:03: Also das nennt man Kontrolle.

00:03:06: Und damit werden wir heute auch beim Thema, denn das Thema hat Herrmann schon angekündigt.

00:03:12: es heißt alles unter Kontrolle der Mut loszulassen.

00:03:16: ich hab's ein bisschen umgedichtet Ich habe das spontan gemacht.

00:03:22: Alles unter Kontrollen hab mutlos zu lassen Nicht nur der Mut loszulassen, sondern ich möchte dich aufrufen hab mutlos zu lassen.

00:03:31: Und bevor wir jetzt einfach einsteigen möchte Ich eine Definition von Kontrolle geben und ich habe mich so bisschen einfach gemacht.

00:03:37: Ich habe einfach Wikipedia gefragt und ich lese euch die Definition vor.

00:03:42: ich habe sie nicht auf der Folie sonst wären es zu viele Folien geworden Aber ich les das einfach mal vor.

00:03:48: Also Definition unter.

00:03:50: für Kontrolle heißt unter Kontrolle versteht man dass überprüfen beaufsichtigen oder steuern eines Prozesses.

00:03:57: In der Regel handelt es sich dabei um einen Abgleich zwischen einem Sollzustand, also dem Plan, dem Ziel das was ihr vorhabt und dem Ist-Zustand der tatsächlichen Situation und eventuell Abweichungen zu erkennen und gegebenenfalls korrigieren zu können.

00:04:16: Die Wortherfkunft von Kontrolle kommt ursprünglich aus dem französischen.

00:04:22: Also das Wort hat eine spannende historische Wurzel in der Buchhaltung, hätte man gar nicht gedacht oder vielleicht habt ihr es auch gewusst?

00:04:28: Ich weiß es nicht!

00:04:29: Es stammt vom allfranzösischem Wort Contre-Rolle also gegen Rolle und dies setzt sich zusammen aus dem Wort Contré, also gegen und Rolle, also die Rolle, die Liste oder ein Register Und die ursprüngliche Bedeutung war ein Gegenregister.

00:04:48: Also das wurde praktisch immer gegengeprüft in der Buchhaltung und das ist ja eigentlich was Gutes, im Mittelalter wurde einen Originalregister doppelt geführt.

00:04:56: Das zweite Register diente als Gegenkontrolle um Fälschungen oder Fehler dem ersten Register aufzudecken.

00:05:04: also Kontrolle.

00:05:06: kommt es euch vielleicht etwas bekannt vor von eurem eigenen Leben zwar nicht in der Bushaltung sondern indem wir ihr selber euer Leben plant.

00:05:16: Vielleicht prüft ihr auch, vielleicht denkst du auch.

00:05:18: Vielleicht planst du voraus.

00:05:20: Vielleicht bist du sehr organisiert und das ist ja eigentlich gar nichts Verkehrtes oder?

00:05:26: Weil Kontrolle ist doch eigentlich gut vom Prinzip her, vom Ursprung her.

00:05:31: Wenn wir hören dass eine Gegenprüfung stattfindet also ich meine das ist doch was Gutes dann deckt man Fehler auf ist doch perfekt!

00:05:39: Und wenn wir planen Und in unserem Leben kontrollieren, dann ist es doch auch gut wenn wir zum Beispiel kontrollieren ob unsere Finanzen noch stimmen.

00:05:46: Ob unsere Kinder die Hausaufgaben gemacht haben.

00:05:49: Ob wir pünktlich sein werden oder was auch immer.

00:05:53: Wir haben so vieles was wir kontrollieren können Was wir einfach abchecken und das ist doch alles erstmal sehr gut.

00:06:02: aber diese Kontrolle kann auch von Pferd fallen auf der anderen Seite und zwar geht's dann wenn praktisch aus der Kontrolle mehr wird als nur eine Verantwortung zu tragen.

00:06:17: Letztendlich, wenn wir ja kontrollieren, tragen wir auch ein Stückchen Verantwortung.

00:06:22: Wenn ich zum Beispiel die Kinder meine Hausaufgaben kontrolliere oder inzwischen meine Enkelkinder ist es so dann kann ich sagen okay, da hat er echt alles gemacht!

00:06:32: Es ist alles fertig.

00:06:33: das ist ich trage Verantwortung mit für sie weil sie vielleicht alleine noch nicht schafft Ja?

00:06:38: Oder wenn ich schaue, dass ich in der Arbeit meinen Job richtig mache und das die Dinge, die Papiere oder was auch immer da alles zu tun ist.

00:06:47: Dann ist es ja gut!

00:06:48: Ich trage die Verantwortung dafür.

00:06:52: Aber was ist, wenn diese Verantwortung sozusagen... ...oder wenn die Kontrolle über dieser Verantwortung hinauswächst?

00:06:59: Und das ist der erste Punkt.

00:07:00: Ich habe übrigens sieben Punkte aber Sie sind kurz.

00:07:03: keine Angst wir sind bis Mittag fertig.

00:07:10: Also was, wenn Kontrolle mehr wird als Verantwortung?

00:07:13: Was passiert dann?

00:07:16: Wenn ich nicht nur Verantwortung trage sondern wirklich kontrollieren möchte.

00:07:26: Ich möchte den Unterschied aufnennen zwischen Kontrolle und Verantwortung.

00:07:29: Was passiert, wenn diese Verantwortung zwar da ist aber die Kontrolle höher ist als diese Verantwortung?

00:07:36: Und der Unterschied zwischen Kontrollen und Verantwortung ist folgendes Die Verantwortung ist etwas Gutes.

00:07:46: Also wenn ich Verantwortung trage dann ist es etwas Gtes.

00:07:51: Oder die Verantwortung bedeutet dass du Ja, deinen Anteil tust.

00:07:59: Ich nehme die meine Verantwortung wahr in dem Bereich wo es auch wirklich kann.

00:08:05: Ich tu ja das was in meiner Macht steht.

00:08:07: ich achte darauf dass ich meine Verantwortung trage.

00:08:11: Das ist die Verantwortung Die Kontrolle, die geht ein Stückchen weiter.

00:08:16: Die Kontrole versucht etwas festzuhalten was man letztendlich gar nicht mehr festhalten kann und was man selber gar nicht regeln kann.

00:08:25: Wenn sie vom Pferd fällt, wenn Sie mehr ist als nur das übliche Nachschauen dann ist es so dass sie mich von fast beherrscht!

00:08:34: Sie ist so dass ich alles checken muss.

00:08:37: Ich bin sozusagen in einem Kreislauf drin.

00:08:40: Ich bin sozusagen die ganze Zeit angespannt, weil wird es gut sein?

00:08:45: Wird das nicht gut.

00:08:46: Wie wird es denn werden?

00:08:49: Also Kontrolle wird über das eigene Vermögen hinaus kontrollieren, bestimmen.

00:08:55: und ja was kann die Kontrolle bestimmen?

00:08:59: Sie können versuchen Einfluss zu nehmen auf Menschen, auf Situationen Auf Gegebenheiten.

00:09:05: ich kann versuchen schon fast Dinge zu manipulieren durch meine Kontrolle Und das ist etwas, was uns irgendwie schadet letztendlich.

00:09:17: Und viele von uns, wir neigen ja alle dazu in gewisser Weise, etwas kontrollieren zu wollen!

00:09:22: Es ist ja nicht so dass nur manche etwas kontrolliert.

00:09:25: Vielleicht die, die hier die Hand gehoben haben, die sagen Ja ich weiß es von mir aber letztendig sind wir alle in irgendeiner Weise, sodass wir gerne etwas kontrollierten und wir merken es aber erst dann wenn's wirklich drauf ankommt.

00:09:38: manchmal haben wir das gar nicht so auf dem Schirm Und wir merken, dass das auch was wir dauernd mit uns rumschleppen.

00:09:46: Dass wir dauend ja irgendwo angespannte werden.

00:09:49: und stell dir mal vor du hast einen Tagesablauf und es passieren viele Dinge die du praktisch nicht kontrollieren kannst.

00:09:57: Plötzlich ist die U-Bahn zu spät oder die Drammbahn kommt nicht Oder irgendwie ein Nachbar hält dich auf oder was auch immer und das was Du alles geplant hast rutscht alles nach hinten Und du merkst, du wirst immer angespannte.

00:10:12: Du wirst aufgeregte und ich möchte das nochmal betonen.

00:10:15: Das hat nichts damit zu tun dass wir jetzt einfach nicht kontrollieren sollen oder nicht darauf achten sollen Dass wir Dinge auch gut machen.

00:10:23: Ich habe es ja vorhin gesagt Wir haben Verantwortung Das ist unsere Verantwortung.

00:10:28: Aber es gibt ein etwas darüber hinaus Und das ist das Problem.

00:10:33: Es nimmt uns die Kraft, es nehmen uns die Freude!

00:10:35: Weil stell dir vor du bist so gestresst weil du nicht mehr kontrollieren kannst dann hast du keine Freude in dem Moment.

00:10:40: also ich habe keinen gesehen der gezittert hat.

00:10:44: nein gibt's nicht ja?

00:10:46: Es gibt entweder dass du bist entspannt und hast die freude oder du hast Anspannung und dann bist du eher so vielleicht stark konzentriert oder unruhig und so weiter.

00:10:56: Also es ist wichtig dass wir uns das bewusst machen Und dass wir uns immer wieder prüfen lassen, wo stehe ich?

00:11:03: Wie weit geht meine... Ich würde sagen Kontrollsucht.

00:11:07: Auch wenn es vielleicht jetzt nicht immer eine Kontroll-Sucht ist.

00:11:10: aber wie weit geht sie?

00:11:12: und damit komme ich zum zweiten Punkt warum halten wir eigentlich das ganze fest?

00:11:18: Warum halten wir fest an dem?

00:11:20: werden wir eigentlich wissen dass er sonst nicht so gut tut weil Es ist ja so dass wir das vielleicht sogar gemerkt haben dass es uns nicht zu gut tut.

00:11:27: Warum halten wir dennoch fest?

00:11:29: Also es gibt niemanden, der festhält weil er Lust dazu hat.

00:11:36: Vielleicht ist euch das gar nicht bewusst aber hinter jeder Kontrolle hinter allem was sie gerne so penibel oder akribisch festhalten wollen und gut machen wollen steckt auch eine gewisse Angst.

00:11:51: also niemand hält ohne Grund fest.

00:11:53: hinter jedem festhalten steht etwas tieferes die angst.

00:11:58: Was für eine Angst ist das?

00:12:01: Zu versagen zum Beispiel.

00:12:03: Es gibt unterschiedliche Ängste, ich habe sie hier aufgezählt.

00:12:06: Ich halte mich jetzt nicht immer an die Folie, ihr müsst entschuldigen, ich halte mir nicht immer An die Folien was ich rede, vielleicht war es vieles dazwischen Aber es ist so dass ihr einen Blick haben könnt, was ich sagen möchte.

00:12:18: Also die Angst zu verlieren Die Angst zu versagen Die Angst dass etwas schiefläuft, die Angst so kurz zu kommen Die Angst, dass ich mich blamiere.

00:12:28: Ja, es gibt so viele Ängste, unterschiedliche Ängsten.

00:12:31: Warum das?

00:12:33: Warum die Ankontrolle festhalten?

00:12:36: Vielleicht hast du auch etwas in deinem Leben erlebt was du sagen kannst.

00:12:39: ich weiß damals ist es total schief gegangen und seit damals fange ich an zu kontrollieren, weil ich hab Angst dass es noch mal so schief geht.

00:12:49: Vielleicht hast du dich einmal in der Schule blamiert.

00:12:52: vielleicht bist du in der Schule gesessen und der Lehrer hat dich aufgerufen und hat etwas zu dir gesagt und weiß das nicht gewusst?

00:12:57: Vielleicht hat dein Chef oder deine Mama oder dein Papa oder irgendjemand etwas zu Dir gesagt oder hatte ich mal ausgelacht oder irgendwas.

00:13:05: Und es ist unbewusst eine Angst entstanden eine Angst zu versagen Eine Angst nochmal sich zu blamieren.

00:13:11: und diese Angst führt nach und nach unter Kontrolle Und wir sind sozusagen nicht mehr da her drüber, sondern die Kontrolle kontrolliert uns.

00:13:20: Wir wissen es nicht!

00:13:21: Wir merken es nicht.

00:13:22: Wir denken das ist ganz normal aber es ist nicht normal.

00:13:26: Es muss nicht so sein.

00:13:28: Es gibt andere Möglichkeiten.

00:13:31: Ja was auch immer es ist Kontrolle versucht ihr eine Art Sicherheit zu geben Doch sie gibt ja ein Gefühl von Sicherheit in dem Moment Aber sie isst keine Sicherheit.

00:13:44: Kontrolle ist keine Sicherheit.

00:13:46: Kontrolle is so, wie wenn unten ... Wenn ich oben aufm Seiltanze und unten würde mein Kind sein und sagen Mama!

00:13:53: Ich fang dich auf, wenn du fällst.

00:13:55: Ja das gibt mir vielleicht Sicherheit.

00:13:56: Mein Kind is da oder meinetwegen kann es auch nur Erwachsener sein Aber spätestens wenn ich mit meinem Gewicht vom Seil falle, hieß der genauso platt wie ich?

00:14:06: Es ist eine Sicherheit die uns etwas vormacht aber es ist keine Sicherheit die trägt.

00:14:13: Und genauso kann es auch sein, dass ich vielleicht nicht nur einen Menschen unter dem Wald habe sondern Es kann ein Netz sein das vielleicht Das Gefühl gibt es trägt mich wenn ich falle.

00:14:24: Es ist ein Gefühl!

00:14:26: Es ist keine Sicherheit!

00:14:28: Das müssen wir uns bewusst machen.

00:14:30: Aber was machen wir jetzt?

00:14:32: Was machen wir Wenn wir diese Sicherheit nicht haben?

00:14:35: Was Machen Wir Wenn wir den Jetzt auf die Schläche gekommen sind und sagen okay wir wissen es ist Keine Sicherheit.

00:14:42: Wie geht's weiter?

00:14:44: Und da haben wir eine wunderbare Nachricht.

00:14:47: Da haben wir einen Gott, der uns etwas anbietet.

00:14:50: Wir bekommen eine Einladung, dass wir nicht auf unser Netz vertrauen sollen, nicht auf unsere Kontrolle, nicht auch den, der unten uns auffangen will, nicht das was wir planen und tun, sondern wir haben einen Gott auf dem wir vertrauen soll.

00:15:07: Hier lesen wir in Sprüche drei, Diverse fünf bis sechs Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern Gedenke an ihn in allen Deinen Wegen.

00:15:18: So wird er Dich recht

00:15:19: führen.".

00:15:20: Sprüche drei fünf bis sechs.

00:15:23: Was steht hier?

00:15:25: Vertrauhe auf dem Herr von ganzm Herzen!

00:15:28: Da steht Nicht-Vertraue ab und zu.

00:15:31: Vertrau ein wenig.

00:15:32: Vertrau mit halben Herzen.

00:15:34: Vertrauen wenn Du magst.

00:15:35: Und dann da steht Vertrauer auf dem Herrn von Ganzem Hercen Und da steht, verlass dich nicht auf deinem Verstand.

00:15:43: Heißt es jetzt das wir nicht mehr selber denken dürfen?

00:15:45: Heißt's jetzt dass ich meinen Verstand an der Garderobe abgeben muss?

00:15:50: Nein!

00:15:51: Wir haben einen Verstand und wir dürfen denken ja wir sollen denken aber unser Verstand ist nur begrenzt.

00:16:00: Ja, ich sehe die Treppe zum Beispiel oder ich sehe vielleicht das was gerade hier ist.

00:16:05: Aber ich sehe noch nicht das was in einer Stunde ist.

00:16:07: Ich sehe nicht dass was morgen is'.

00:16:08: Ich seh das alles nicht!

00:16:10: Ich kann heute planen nach dem Gottesdienst werde ich mich mit euch unterhalten aber dann kommt etwas dazwischen und da wird nichts draus!

00:16:17: Ich sehe es nicht!

00:16:18: Aber das wäre Kontrolle.

00:16:19: wenn ich daran fest halten würde Wenn ich mich darauf versteifen würde Und wenn ich nach dem Gott des Dienstens enttäuscht werde und würde wie konnte das denn nicht passieren?

00:16:27: Dass sich jetzt... ...mit den Leuten quatschen kann.

00:16:31: Gott sagt, der Verstand ist gut.

00:16:34: Aber Vertraue nicht auf Deinen Verstand sondern Vertrauer auf mich!

00:16:38: Weil ich sehe mehr als Du siehst.

00:16:41: Ich sehe nicht nur den nächsten Schritt.

00:16:43: Ich habe mir das vorhin so vorgestellt, es kam so ein spontaner Gedanke.

00:16:50: Dachte ich mir, das ist wie in einem Labyrinth.

00:16:52: Stell dir vor du gehst ins Labyrinthe rein und dann schreibst du dir schnell auf, dass du ja wieder raus findest, wie die Wege sind.

00:16:58: Einmal nach rechts und nach links, dann geradeaus, dann wieder nach rechts usw.

00:17:01: Und dann bist du in der Mitte und dann stellst du fest, ups, schauen doch alle gleich aus!

00:17:07: Wie war das jetzt nochmal?

00:17:09: Gott steht aber über dem Labyrinthen sieht den Weg und er sagt Komm her Mädel, ich zeig dir wo's lang geht.

00:17:16: Er nimmt mich und führt mich.

00:17:18: Mein Verstand wird er versagen, aber er kann es sehen!

00:17:22: Er weiß genau wo's hingeht.

00:17:24: Und das ist es Vertraue auf dem Herrn von ganzem Herzen und vertraue nicht auf deinem Verstand.

00:17:31: So wird er dich rechtfühlen in allen deinen Wegen.

00:17:34: Also er wird dich Gedenke an ihn in allen Deinen wegen Entschuldigung so wird er Dich rechtführen In allen wegen gedenken Nicht nur in manchen wegen Nicht nur ab und zu sondern in allen wegen.

00:17:47: Was bedeutet das?

00:17:48: Heißt es, ich muss jetzt die ganze Zeit nur nachdenken.

00:17:52: Ich hatte letztens in einem Gespräch mit jemandem, dem habe ich das auch eh nicht versucht aufzuzählen, dann hat er gesagt Das würde bedeuten!

00:17:57: Ich muss jetzt den ganzen Tag ja nichts anderes mehr denken!

00:18:00: Nur an das!

00:18:00: Aber ich hab meine Termine und meine Aufgaben, ich habe meine Gespräche... Da bin ich so, nein darum geht es nicht Es ist eine Grundeinstellung unseres Herzens Und wir können in der Früh damit beginnen.

00:18:10: Wir können in de Früh bevor wir unseren Weg beginnen einfach mit Gott beginnen.

00:18:15: Wir können sagen, Herr heute liegt das, dass und das vor mir.

00:18:20: Und heute darfst du mich unterbrechen!

00:18:22: Und zeige du mir den richtigen Weg.

00:18:25: Hilf du mir?

00:18:26: Führe du mich, leite du mich.

00:18:28: Zeige mir was dran

00:18:29: ist.".

00:18:31: Ich habe immer wieder erlebt oder je lebe das sehr häufig, dass mein Tag einfach unterbrochen wird.

00:18:37: Ich plane mir wunderbar meinen Tag, ich mache es tatsächlich in der Früh.

00:18:40: Also bevor ich auf Toilette gehe, bevor ich überhaupt aufstehe, setze ich mich aufs... aufs Wettrand und darf tatsächlich stille Zeiten machen.

00:18:51: Ich darf Gott begegnen, Gott schenkt mir einen Lied, Gott Schenkt mich einem Bibelwerks-Gott schenke mir einfach die Texte, die ich lese in meinem Bibeltext fortlaufend.

00:19:01: Aber ich les manchmal auch was dazwischen.

00:19:02: Manchmal sitze ich ja nur lange da und bete... Ich mache das unterschiedlich aber ich erlebe Immer wieder, ich sage Gott meine Dinge.

00:19:12: Und dann kommt manchmal so der Gedanke und wo darf ich dich heute unterbrechen?

00:19:17: Ich denke okay, Unterbrechung wäre super schlecht weil ich habe das, dass, dass... Vielleicht fünf Podcasts machen, vielleicht drei Gespräche führen, noch das und das und da hab' ich ja nochmal eine Anacht und so weiter.

00:19:29: Ich habe vieles zu tun.

00:19:30: also unterbrechend wär jetzt nicht gerade das Ideale!

00:19:33: Ja?!

00:19:35: Und was passiert?

00:19:36: Er unterbricht mich!

00:19:38: Und sei es nur ein Krankenwagen, der draußen fährt und nicht den Podcast dreißigmal machen muss.

00:19:43: Weil immer wieder eine neue Krankenwagen kommt.

00:19:46: Und er bricht mich!

00:19:47: Das ist vielleicht, dass man sagt okay das haben andere auf andere Weise... Es ist vielleicht nichts Wichtiges aber ich merke immer wieder ob es Gott isst der meine Geduld prüft oder der Teufel der meins reinfügen will?

00:20:01: Das weiß ich nicht immer.

00:20:02: Aber ich merken, ich brauche Geduld.

00:20:05: Ich brauche Geduld und ich darf diese Kontrolle abgeben.

00:20:08: Manchmal denke ich, das ist der Teufel, der mich versuchen will.

00:20:12: Dann sage ich okay ... Weißt du was?

00:20:14: Du kannst gehen da ist die Tür!

00:20:16: Ich mach hier Podcasts und du gehst da raus und such dir jemand anders nicht mit mir.

00:20:20: Und so Jesus sage ich und das mache ich jetzt für dich.

00:20:22: Wenn du mich unterbrochen hast oder unterbrechen hast lassen dann darfst du mich weiterführen.

00:20:26: Dann darfst Du schauen dass ich rechtzeitig mit meinem Podcast fertig werde.

00:20:30: Und ich habe es immer geschafft.

00:20:32: wirklich Gott is groß.

00:20:34: er letzten hatte ich achtzehn Stück gebraucht und ich hatte nur drei Tage Zeit.

00:20:39: Und ich wurde dauernd unterbrochen, was ist passiert?

00:20:42: Er hat mir wirklich das gelingeln geschenkt!

00:20:45: Aber ich darf immer wieder zu ihm kommen und wenn ich das jetzt alles kontrollieren will... Ich werde auch nervös, das ist nicht so.

00:20:51: Also oftmals war ich schon sehr nervös wenn dann wieder ein Gespräch dazwischenkommt weil manchmal rufen Klienten an, weil sie denken ich habe nichts anderes zu tun.

00:20:58: Was ja schön ist auf der einen Seite dass sie kommen und ich helfe ihnen gerne aber es gibt Momente Da hat man einfach eben seine Pläne und da merke ich, für Gott ist was ganz anders wichtig.

00:21:10: Also vertraue ihm in allen deinen Wegen!

00:21:13: Sag's ihm in der Früh und lass dich unterbrechen und du wirst Überraschungen erleben.

00:21:17: Du wirst überraschung erleben, ganz andere vielleicht sogar viel freudigere als wenn du da und alles kontrollieren würdest.

00:21:26: Wenn wir das aber jetzt wissen dass wir hier einen Herrn haben den wir vertrauen können, der uns aufwängt und mit uns geht.

00:21:33: Der uns den Weg zeigt warum?

00:21:36: das ist mein dritter Punkt.

00:21:38: Warum lassen sich so schwer anfühlt oder warum fühlt sich loslassen so schwer an?

00:21:46: Was ist es was uns dann so festhält wenn wir eigentlich wissen dass wir doch etwas anderes haben, was besseres haben könnten?

00:21:55: Es ist ganz einfach.

00:21:57: Es ist wieder dieser Moment, dass wir wissen... Dass wir uns bewusst machen.

00:22:02: Ich lasse etwas los und das ist ein Risiko!

00:22:05: Ich lasst etwas rosa.

00:22:06: ich habe sie alle gleichzeitig aufgelistet.

00:22:12: Danke!

00:22:14: Es ist ein Risiko was ich da eingehe.

00:22:16: Ich weiß ja nicht was kommt Und es gibt mir wenn ich was festhalte gibts mir ein gutes Gefühl.

00:22:22: Wenn ich mich hier jetzt fest halte dann gibts me ein gutes gefühl dass ich nicht umfalle Und so ist es meine Kontrolle.

00:22:29: Wenn ihr an der Kontrolle festhalte, gibt's mir ein gutes Gefühl!

00:22:33: Wenn ich das aber jetzt loslasse und ich könnte nicht sicher stehen... ...und ich habe diese Gewohnheit nicht dass ich sicherstehen kann, dann kann es sein, dass ich Angst hab hinzufallen.. ..und es bedeutet ja nicht wenn ich loslasse da sich hinfalle.

00:22:46: Das ist aber nur hier oben.

00:22:49: Das stellen wir uns so vor, weil warum?

00:22:51: Weil wir ein Leben lang festgehalten haben.

00:22:54: Weil wir uns das antrainiert haben und deswegen ist Loslassen so schwer!

00:22:58: Das ist genauso wenn ich sagen würde fahr ab morgen einen anderen Weg in deine Arbeit oder lauf ihn noch besser.

00:23:05: Einen anderen Weg ja was wäre... Wenn du dreizig Jahre oder zwanzig Jahre oder zehn Jahre oder keine Ahnung nur fünf Jahre den gleichen Weg laufen bist dann ist es eine Routine.

00:23:17: Dann gehst du in die Arbeit auf diesem Weg und automatisch geht dein Gehirn diesen Weg.

00:23:23: Und loslassen bedeutet, diesen Weg loszulassen und mich jetzt anders zu orientieren!

00:23:28: Das bedeutet Arbeit fürs Gehirnen – und Angst wieder!

00:23:33: Loslassen ist das Gefühl in uns, dass wir etwas verlieren könnten.

00:23:39: Das Gefühl in us, dass vielleicht hilflos werden, dass nicht weiterkommen und so weiter.

00:23:45: Und solange du etwas feststellt, habe ich hier geschrieben hast du zumindest das Gefühl dass du noch Einfluss hast.

00:23:51: Jetzt stell dir mal vor du gehst diesen neuen Weg.

00:23:54: Du weißt nicht wo die nächste Kurve ist?

00:23:55: Du weisst nicht warum der Ecke kommt.

00:23:57: Ich meine wo die Nächste zum Abbiegen oder wo die nächsten Ecken kommt?

00:24:01: Du weiß gar nichts.

00:24:03: Es ist ein neuer Weg Der alte Weg.

00:24:06: dann hast du mit dem Trance in wie heißt es Im Schlaf, wie im Schlaf.

00:24:13: Also praktisch winnen.

00:24:14: Du bist in Gefahren ganz automatisch weil du wusstest was kommt und wann die Ampel kommen.

00:24:19: Der neue Weg ist ungewohnt!

00:24:21: Was ist wenn dein Hindernis wartet?

00:24:23: Was ist, wenn da etwas ist das ich nicht mehr im Griff habe, was ich nicht überblickt hab, was sich nicht kontrollieren

00:24:28: kann?!

00:24:29: Und das ist es was uns abhält davon wirklich loszulassen.

00:24:36: aber auch hier folgt die zweite Einladung Die zweite Einladung die auch Gott ausspricht Und diese Einladung heißt, all Eure Sorgen werft auf ihn.

00:24:48: Denn er sorgt für Euch!

00:24:52: Und hier steht auch wieder alle Eure Sorge werft darauf hin.

00:24:56: Bei Kontrolle ist eigentlich nichts anderes als sich Sorgen machen.

00:24:59: wenn sie ausartet nicht die normale Kontrolle okay?

00:25:02: Also Wenn Kontrolle ausartet ist es ein Sich-Sorgen.

00:25:06: Ich möchte kontrollieren dass ich Sorge mich darum das etwas wirklich wird oder nicht wird.

00:25:13: Und hier steht, alle Eures Sorgen werft auf ihn.

00:25:18: Nicht nur die, die ich Lust habe oder die ich gerne loslassen möchte sondern alle!

00:25:24: Alle Eure Sorgen.

00:25:25: Werft auf Ihn!

00:25:27: Auf Ihn nicht auf sonst irgendeinen sondern auf ihn... ...auf den himmlischen Vater.

00:25:33: Auf den der Dich gemacht hat, der DICH designt hat, Der Dich geschaffen hat, er weiß wie es Dir geht, der kennt sowieso wie vorhin gesagt hab alles.

00:25:40: Also was bringt das uns?

00:25:42: etwas festzuhalten.

00:25:43: Stell dir vor, du hältst dich unbedingt an dem Fest.

00:25:46: Sag uns mal so... Du hältst unbedingt an deinem Weg fest, den du sonst immer gegangen bist, an diese Kontrolle und verpasst dadurch weil du nicht loslässt etwas Wunderbares das Gott hier geben möchte.

00:25:59: Stell dir vor du verpasste eine Begegnung.

00:26:02: stell dir vor die Verpasst ein Wunder.

00:26:04: stell dir Vor du verpaßt etwas was Gott für Dich vorbereitet hat aber weil du nicht auf ihn gehört hast, weil du ihm die Wege anbefohlen hast.

00:26:13: Weil du nicht die Sorgen auf ihn geworfen hast, passiert es das, dass du das einfach nicht erlebst.

00:26:20: Wäre es nicht schade?

00:26:22: Und Gott hat jeden Tag etwas für uns vorbereitet!

00:26:25: Jeden Tag, nicht nur ab und zu.

00:26:28: Er hat jeden tag was für uns vorbereitet.

00:26:32: Hier steht das Wort werfen.

00:26:36: Also werfen bedeutet nicht.

00:26:44: Oder es bedeutet auch nicht, ich leg's ab.

00:26:48: Sondern werfen bedeutet... Ich werfe es!

00:26:52: Ja, ich werf' es.

00:26:56: Ja?

00:26:57: Ich hab's geworfen.

00:26:59: Und wenn das da ist, kann ich mich nicht bücken und es aufheben.

00:27:02: Da müsste ich jetzt hinlaufen.

00:27:03: Das ist mir zu blöd.

00:27:05: So wäre es mit den Sorgen, wenn man's bildlich vorstellt.

00:27:08: Wenn ich das nur ablege ... Dann ist es hier ganz nah, dann kann ich das jederzeit wieder in die Hand nehmen.

00:27:15: Wenn ich das her vor mich hinfallen lasse, kann ich mich jede Zeit bücken und es aufheben.

00:27:21: Aber wenn ich das geworfen habe ... Ich hab keinen guten Wurf, hatte Angst, ich treffe jemanden!

00:27:28: Das wollen wir nicht... aber ich würde jetzt nicht gehen und es wiederholen.

00:27:33: Und genau so ist mit unseren Gedanken, mit unserem Kontrolle.

00:27:36: Mit unseren Sorgen!

00:27:37: Wenn wir das abwerfen, also richtig werfen vor Gott... Wir müssen uns bildlich vorstellen, wir werfen es Jesus in die Arme oder wir werften es ins tiefste Meer.

00:27:47: So wie es in der Bibel auch geschrieben steht, dass er uns alles was wir haben also vergibt.

00:27:52: und ins tiefeste Meer.

00:27:52: und unsere Sorgen wenn wir bei ihm abwärfen sind sie auch dort weiter dann können wir aufatmen Wenn wir unsere Sorgen wegwerfen, das wäre so wie wenn ich jetzt meinen Rucksack habe und ich habe laute Steine.

00:28:06: Ich hatte echt überlegt ob ich das mal machen soll aber ich dachte ich mache dann zu viel Action.

00:28:10: Da hab' ich lauter Steine auf dem Rücken und jedes dieser Steine ist steht für eine Kontrolle.

00:28:15: Steht für eine Sorge, steht für etwas was ich mit mir durch den Tag schleppe, was mich nicht entspannt sein lässt sondern was mich dauern wird.

00:28:23: alles klappen, wird's gut gehen!

00:28:26: Ich hatte gerade heute plastisch dieses Erlebnis oder gestern.

00:28:31: Ich hatte letzte Woche ... Hätten wir einen Jugendtreffen, wo ich zum Glauben gekommen bin in Rumänien.

00:28:39: Da treffen wir uns jedes Jahr einmal von Frohn Leichnam bis Sonntag.

00:28:43: Dann hatte ich ein wunderbares Erlebnis.

00:28:46: Ich hatte das Thema siehe und mache alles neu.

00:28:49: Und ich war superaufgeregt.

00:28:54: Ich habe aber keine Zeit, mich um die Predigt zu kümmern für diese Woche.

00:28:58: Und hab es tatsächlich erst am ... Donnerstag, glaub ich war's angefangen.

00:29:03: Ich hatte zwar das Thema, ich wusste wo rüber es geht weil das habe ich einen Secret schon lange durchgegeben aber ich hatte noch nichts.

00:29:10: und gestern Abend sagte ich zu Markus ich bin leer.

00:29:14: Irgendwie bin ich leer?

00:29:15: Ich hab gar nicht in meinem Kopf Und ich hatte Sorge.

00:29:19: Ich hatte Sorge.

00:29:20: Und ich bin eigentlich ein sehr entspannter Mensch, also es ist so dass wenn's nach mir geht ich fünf vorgehe und denke ich bin immer noch pünktlich und ich bin in vielen... Also ich bin kein Mensch der sich Sorgen macht.

00:29:34: aber da wenn es ums Predigen geht oder wenn die Moderation ansteht das sind Dinge wo ich denke da habe ich tatsächlich eine Anspannung und eine Sorge.

00:29:44: und dann hab' ich gebetet und hab mit mir Hat mir alles so durch den Kopf gehen lassen.

00:29:49: Ich versuche, dass immer meine Gedanken ... Bei mir muss es in Gedanken alles fließen, die Punkte, damit ich das überhaupt ... Ja?

00:29:57: Dann stand ich da und abends ziehen wir immer einen Bibelwerks- ... Und ich sagte, Herr Jesus, jetzt musst du mich ansprechen!

00:30:05: Jetzt musst Du mich ansprechnen, weil sich weiß, als morgen nichts leer ist.

00:30:09: Um was ziehe ich?

00:30:10: alle Eure Sorgen werft auf ihn, denn es sorgt für euch.

00:30:13: Das war perfekt!

00:30:14: Dann sage ich okay das will ich morgen predigen also muss sich das selber jetzt machen und jetzt werbe ich das auf dich und normalerweise lasse ich vor dem Einschlafen so meine Predigt so nochmal Revue passieren.

00:30:25: Was habe ich gestern tatsächlich nicht gemacht?

00:30:28: Also ich hab sie... Ich bin eingeschlafen ohne dass ich die Predigt Revue passieren kann.

00:30:33: Also einfach durchgegangen bin.

00:30:40: Und was mache ich?

00:30:41: Ich nehme den Zettel in die Hand und was steht da, alle Eure Sorgen fährst auf ihn.

00:30:45: Das war jetzt die ganze Zeit das, was ich tatsächlich auch gedacht habe!

00:30:50: Ich hab immer gesagt Herr' ich gib's dir, ich gibs dir, du bist es, ich Gibs dir Du musst reden, ich gibt's dir!

00:30:59: Ich habe keine Ahnung aber ich gibts dir!

00:31:02: Und... ...ich möchte jetzt genau das euch sagen!

00:31:06: Ich darf erleben dass Gott mich trägt Und ihr dürft es auch erleben, dass Gott euch trägt.

00:31:13: Ich habe ein Bild mitgebracht ... Vielleicht habt ihr euch gewundert was die Raupel da sind und das Schmetterling?

00:31:21: Ich hab euch dieses Bild von der Raupe mitgebracht.

00:31:24: Es steht für mich für zwei Sachen also einmal für mich als für die Rauppe, die einfach lebt.

00:31:31: sie kriecht am Boden, sie kriegt rum, sie frisst Blätter und sie geht ihren Weg.

00:31:36: Sie macht es Tag einen Tag aus, sie hat keine Sorge.

00:31:40: vermutlich Sie findet alles, was sie braucht.

00:31:43: Es wird für sie gesorgt.

00:31:45: Ist das eine?

00:31:46: Dann kommt der Moment wo sie sich einspint und wo sie diesen Cocon hat, wo praktisch für sie, wo man denkt, dass Leben ist zu Ende, da geht nichts weiter.

00:31:59: Da ist sie praktisch ... Sie hat keinen Einfluss auf das, was mit ihr passiert.

00:32:05: Sie muss einfach geschehen lassen.

00:32:07: Und dann kommt dieser Punkt, wo der Cocon Auf geht, wo der Schmetterling zum Vorschein kommt und dann kommt dieser Punkt, wo er wegfliegen kann.

00:32:19: Und die Frage ist, lässt diese Schmettering einfach den Kokon los?

00:32:25: Und fliegt oder bleibt er im Kokon?

00:32:30: Für mich war das so spontan, diese Gedanke jetzt... Das ist ein anderes Bild noch!

00:32:37: Das ist unser Leben.

00:32:38: Die Raub besteht für mich für das Leben bevor wir Jesus haben.

00:32:44: Also da, wo wir unseren Alltagstrott machen – das Gewohnte, was wir wissen und können.

00:32:49: Wir tun unser Bestes.

00:32:50: Wir geben das, was notwendig ist.

00:32:53: Und dann lernen wir Jesus kennen!

00:32:57: Und Jesus?

00:32:57: Das ist dieses Einspinnen in diesem Kokon.

00:33:00: Es ist dieser Prozess, wo Jesus anfängt unsere Leben zu verändern, unser Leben neu zu machen, etwas umzuwandeln kommt der Moment, wo der Kokon aufgeht und wo wir fliegen können.

00:33:15: Und die Frage ist jetzt bleiben wir da, wo wir sind in diesem Kokonhaften?

00:33:20: Und sagen das kenne ich doch!

00:33:22: Das will ich festhalten.

00:33:24: also Ich kenne meine alten Wege, ich kenne meinen alten Muskel, ich Kenne meine Art wie ich damit umgehen soll.

00:33:28: Es ist besser wenn ich den Überblick halte oder wenn ich... oder lasse los und fliege los.

00:33:35: Wenn ich losfliege dann darf ich was erleben.

00:33:38: dann kommt Freiheit in mein Leben.

00:33:41: Also wenn der Schmetterling, also von die Raubel zum Schmettering wird da passiert ein Prozess wie gesagt da hat man keinen Einfluss drauf.

00:33:51: das darf geschehen.

00:33:52: jetzt stelle ich vor die Raube würde sagen Ich spinne mich nicht ein Sie würden vermutlich was nicht passiert.

00:33:58: ich weiß nur ob sowas gibt.

00:33:59: vermutlich in der Natur gibts alles.

00:34:01: vielleicht stirbt sie Entschuldigung vielleicht stirb sie einfach.

00:34:04: Sie wäre am Ende.

00:34:05: also es wär aus mit ihr.

00:34:08: Aber durch das, dass sie diesen Prozess mit sich machen lässt.

00:34:11: Durch das, was sie die Kontrolle abgibt kann aus ihr etwas werden wofür sie eigentlich geschaffen wurde?

00:34:18: Wofür Sie berufen wurden.

00:34:21: und Gott hat auch uns nicht zu Raupen berufen.

00:34:24: wir sind berufen Schmetterlinge zu sein.

00:34:27: Wir sind nicht berufen ums der Macht der Kontrolle zu unterwerfen Und all das zu tun was uns in irgendeiner Weise festhält sondern wir sind Berufen in die Freiheit zu fliegen in die Freiheit, die Gott uns schenken möchte.

00:34:40: Die Gott dir und mir schenkten

00:34:42: möchte.".

00:34:44: Und ich kann euch sagen dieses Bild ist mir so im Herzen.

00:34:48: vor drei Jahren habe ich eine Klientin kennengelernt, die kam zu mir und die war diese Raupel.

00:34:54: Und Gott schenkte mir ein Gebet, einem Bild für sie.

00:34:56: Ich hab ihr gesagt, Gott hat mir gezeigt du wirst aus dieser Raupe wird der Schmetterling werden dass du in die Freihheit fliegst.

00:35:02: Und jetzt vor kurzem Manns drei Jahre Wir sind das nicht mehr Klienten und ich begleite sie zwar immer noch manchmal in gewissen Punkten, aber letztendlich ist eine Freundschaft entstanden.

00:35:13: Und sie hat noch gesagt als dieser Jahrestag für Sie setzte sich das ganz fest im Kalender eingetragen als Jahristag und sie hat gesagt ja du hast mir damals dieses Bild gegeben und es ist die Wahrheit geworden Ich bin nicht mehr die Raube, der am Boden kriegt.

00:35:29: Also in diesen Fängen und den Griffen, die mich gefangen hatten sondern ich bin frei!

00:35:34: Und ich darf heute fliegen.

00:35:35: und sie ist für mich ein Riesen Zeugnis für das was Gott tut.

00:35:39: wenn wir loslassen einfach los lassen Nicht weil sich irgendwie die Umstände plötzlich verändern nicht weil irgendwas alles vielleicht irgendwo besser wird sondern loslassen weil er Freiheit schenken möchte dann geschieht etwas.

00:36:00: Ich habe es vorhin gerade gesagt, dass kann ein Friede in unser Herzen kommen.

00:36:04: Ein Friede der mehr ist als also.

00:36:08: einmal wird weniger Druck, einmal entsteht Raumfreiheit.

00:36:12: eben wie auch vorhin gesagt hab ich schon ein bisschen angedeutet Es entsteht einen Raum in dem ich mich bewegen kann.

00:36:21: er steht eine innere Freiheit.

00:36:23: Stell dir vor, du hast diesen Druck nicht mehr etwas kontrollieren zu müssen.

00:36:26: Sondern du bist in dieser Freiheit zu leben und so wissen ... Du bist mit guter Hand!

00:36:30: Warum soll ich alles kontrollieren wenn ich weiß dass Gottes schon tut?

00:36:36: Ich darf mich... Das war auch diese Woche, habe ja eine Klientin gesagt, stell dir vor du setzt dich in einem der bequemsten Sessel die es gibt Und dann darfst du loslassen und einfach sagen, ich weiß das Gottes tut.

00:36:50: Das heißt nicht, also Kontrolle loslassen.

00:36:52: Heißt nicht dass ich passive werde aber es heißt das ich vertraue Ich stelle das wie man am Anfang gesagt haben was in meiner Verantwortung steht.

00:37:00: Ich tue das was ich tun kann Aber alles andere das darf Gott tun.

00:37:05: Es ist seine Sache.

00:37:06: Es ist nicht deine Sache Es is seine Sache.

00:37:10: Du darfst zu ihm kommen du darfst auf ihn von ganzem herzen Vertrauen.

00:37:15: Du darf deine Sorgen beim abgeben und den Rest muss er machen.

00:37:19: Also ich mach das tatsächlich, es heißt nicht, dass ich's perfekt mache.

00:37:22: Aber das ist das, woran ich die letzten fünf Jahre gelebt hab.

00:37:30: Sonst werde ich durchgedreht!

00:37:33: Ich habe Dinge wo ich manchmal sage so gehts es nicht weiter.

00:37:37: aber es hilft mir nur dieser Gedanke Es ist nicht mein Problem und das sag' ich Gott immer wieder, es ist nicht Mein Problem, es is dein Problem Und du musst schauen da sich dadurch kommen Und das möchte ich dich ermutigen, dass du das tust.

00:37:52: Sag Gott es ist dein Problem, weil darauf wartet er eigentlich nur, sonst hätte nicht gesagt alle eure Sorgen werfen auf ihn.

00:37:58: Sag ihm das!

00:37:59: Es ist DEIN PROBLEM.

00:38:02: und das heißt nicht, dass wir gleichgültig sind sondern dass wir ihm einfach zeigen, ich weiß, dass Du es besser kannst als ich.

00:38:10: Wenn dieser Friede in uns kommt dann haben wir den Bibelversen.

00:38:13: der Friede Gottes, der höher ist als alle vernunft wird Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.

00:38:20: Wisst ihr wie toll es ist wenn man so einen Frieden hat?

00:38:23: Vielleicht hat man den Frieden, vielleicht hast du den ab und zu oder vielleicht hast ihn auch immer.

00:38:26: Das ist toll!

00:38:28: Aber wenn Du ihn nicht hast er steht schon für Dich bereit.

00:38:33: Er steht schon Für Dich bereiten.

00:38:35: Du darfst in den Anspruch nehmen Du darf in diesem frieden leben Du darf mit ihm gehen.

00:38:44: also lass dich mit hineinnehmen.

00:38:46: Versuche einfach die bewusstzumachen.

00:38:49: ich brauche mein Leben nicht mehr kontrollieren.

00:38:52: da steht einer der alles kontrolliert.

00:38:56: Und damit möchte ich zum nächsten Punkt geben, weil wir haben zwei Einladungen bekommen.

00:39:01: Einmal Vertrau auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass die nicht auf deinen Verstand und der andere war alle Eure Sorgen, werft auf ihn?

00:39:10: Nun kommt der Punkt wo ihr die Stifte braucht und den Zettel.

00:39:15: Ich hoffe dass jeder einen Stift hat.

00:39:17: es liegen bestimmt noch viele rum wo keine sitzt wo vielleicht noch was nehmen könnt.

00:39:23: Sollte jemand noch einen Stift brauchen, ein Zettel könnt euch das gerne nehmen.

00:39:28: Ich möchte euch ermutigen heute diesen Moment der Entscheidung zu nutzen.

00:39:34: Vielleicht habt ihr das noch nie bewusst gemacht, dass ihr sagt Jesus ich möchte dir wirklich mein Leben anvertrauen!

00:39:41: Ich möchte ein Jahr geben für das du mich führen willst, für das dass du meine Sorgen tragen willst.

00:39:50: Vielleicht hast du das schon gemacht, vielleicht gehst du schon lange mit Jesus und kannst aber trotzdem sagen ich möchte es heute ganz neu machen.

00:39:57: Ich möchte was heute ganz neue bewusst machen dass sich diesen Weg gehen kann mit dir.

00:40:01: Dass du alles für mich bereit hältst.

00:40:04: Und du darfst jetzt auf diesem Zettel aufschreiben Nimm dir einen Moment Zeit und überleg dir Was hältst Du fest?

00:40:12: Welche Sorgen welche Kontrolle?

00:40:14: was ist es was du festhältst?

00:40:17: Du kannst das, wenn du sagst, mein Nachbar sollte es lieber nicht sehen.

00:40:20: Kannst du's ganz klein schreiben?

00:40:21: Gott sieht es!

00:40:22: Der braucht keine Brille.

00:40:24: Der ist gut und weiß alles.

00:40:27: Und du darfst wirklich alles auf deinen Zettel schreiben.

00:40:30: Also alles was dich beschäftigt, was dich innerlich... Ich habe hier einige Sachen aufgezählt.

00:40:35: Vielleicht gibt es Menschen die du nicht loslassen kannst, Entscheidungen die du gerne kontrollieren wollen würdest, deine Zukunft, die du gern kontrollieren wirst.

00:40:45: Schreib's auf Nimm dir einen Moment Zeit.

00:40:48: Lass also so eine Minute vielleicht, dass wir einfach ruhig sinnend das aufschreiben!

00:40:56: Ich gehe davon aus, dass ihr alles aufgeschrieben habt und was nicht aufgeschieben ist auch kein Problem wenn es in eurem Herzen tragt.

00:41:04: Gott weiß es sowieso.

00:41:05: Ihr musst nur mutig sein auch ehrlich zu sein.

00:41:08: Ihr könnt euch selbst etwas vormachen, ihr könnt anderen etwas voremachen aber Gott sieht es sowiso Und deswegen legt alles bei ihm ab, also lasst es los und seid ehrlich zu euch selbst.

00:41:21: Und das nächste ist ein mutiger Schritt der Schritt des Loslassens.

00:41:28: Ich möchte dich im Mutigen einfach loszulassen dass du diesen Zettel jetzt zusammenknüllst und wenn du mutig bist auch nach vorne kommst und den hier ans Kreuz wirfst.

00:41:42: was wir sagen wir geben's wirklich ab.

00:41:45: Es ist nicht nur Ich hab's im Gedanken abgegeben, sondern ich machs bewussten.

00:41:49: Wenn du auch nichts auf dem Zettel hast und sagst aber Gott sieht es dann tu symbolisch diesen Lärmzettel wenn du willst.

00:41:56: knüllen zusammen und bringen hier ans Kreuz und wirfen ihn daher.

00:42:00: Ich hätte zuerst gesagt werft alle wo ihr seid aber wenn ihr so gut werfen könnt wie ich dann würde das wahrscheinlich am nächsten Nachbarn auf den Kopf fahren.

00:42:11: Es hat eingeladen, aufzustehen und einfach zu kommen.

00:42:14: Zeitmutig!

00:42:18: Ich denke Gott sieht ja sowieso wie es in euch ist.

00:42:26: Wirf alles was du beschlossen hast loszulassen.

00:42:30: Einfach Hans Kreuz.

00:42:33: Ja jetzt könnt ihr gerne kommen wenn ihr wollt so ganz schnell ohne Probleme.

00:43:03: Also ich sage es ja auch auf nachher, aber keine Sorge.

00:43:05: Ich lese sie nicht!

00:43:06: Ich werbe sie gleich so im Papiermüll.

00:43:14: Danke für euren Mut!

00:43:33: Danke für euern Mut!

00:43:40: Ja vielleicht geht ihr jetzt nicht nach Hause mit einem neuen Gedanken eine neue Idee?

00:43:48: Bloß weil ihr das hier abgeworfen hat heißt es nicht dass das jetzt vielleicht für immer aus eurem Köpfe verschwindet.

00:43:56: Das ist so.

00:43:57: wir haben es abgeworfene und eigentlich dürfen wir es hier liegen lassen Also symbolisch.

00:44:02: Aber der Teufel, der kommt ja immer wieder gerne und sagt ah eigentlich weißt du Gott macht's gut aber Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser so ungefähr.

00:44:12: Aber wir kennen es um.

00:44:14: Kontrolle is gut aber vertrauen ist besser.

00:44:17: Und das musst Du dir immer wieder sagen wenn du heute nach Hause gehst und morgen kommt diese Gedanke wieder Ah eigentlich könntest du oder?

00:44:24: Dann sagt ihr diesen Gedanken Kontrolle Ist Gut aber Vertrauen ist Besser Und das dürft ihr mitnehmen.

00:44:31: Das darfst du mitnehmen, einfach auch wenn deine Probleme sich nicht gelöst haben.

00:44:36: Auch wenn deine Muster sich nicht aufgelöst haben!

00:44:39: Auch wenn vielleicht noch vieles so ist und vielleicht manches noch dich reizt zum kontrollieren.

00:44:45: Glaube Jesus weiß besser als du was du brauchst und er hat alles im Griff das was du praktisch mit dir trägst, sondern wirklich dein ganzes, ganzes Leben und ihm darfst Du vertrauen.

00:45:04: Ihm darfst du es anvertrauen.

00:45:06: Amen.

00:45:10: Ich möchte noch gerne mit uns beten.

00:45:18: Herr Jesus, du siehst unser Leben!

00:45:20: Du siehst unsere Gedanken, unsere Sorgen.

00:45:22: Du sieest unser Festhalten.

00:45:24: Du Siehst wo wir versuchen die Dinge im Griff zu halten dass wir oft überfordern, dass wir müder werden, dass uns die Kraft fehlt Und ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst das wir einfach loslassen.

00:45:41: Dass wir loslasten in deine Hand, dass wir nicht kontrollieren wollen sondern dass wir mutig los lassen was wir den Mut haben Los zu lassen und den Weg zu gehen wenn du uns zeigen möchtest weil Du weißt den du kennst den Ausgang so kennst alles Und ich danke dir so sehr, dass du von jedem weißt wo er gerade steht und möchte dich bitten das du diese Worte nachklingen lässt in unseren Herzen.

00:46:02: Wir sind nicht nur jetzt für die Predigt haben oder diesen Sonntag sondern wirklich auch morgen in der neue Woche mitnehmen können.

00:46:09: Danke, dass wir dir vertrauen dürfen.

00:46:11: Danke dafür deine unsere Sorgen bringen dürfen.

00:46:15: Du bist da!

00:46:17: Amen.

Über diesen Podcast

Willkommen beim Podcast der Evangelischen Gemeinschaft München-Bogenhausen!
Hier findest du biblisch fundierte Predigten, inspirierende Impulse zum Glauben und geistliche Ermutigung für deinen Alltag.

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