00:00:02: Herzlich willkommen bei der evangelischen Gemeinschaft Münchenbogenhausen.
00:00:06: Schön, dass du eingeschaltet hast!
00:00:10: Unser tiefes Anliegen ist, das die folgende Predigt Dich in Deiner Situation anspricht, die eine neue Blickrichtung aus der Bibel schenkt und das Du Gott ganz persönlich begegnest.
00:00:40: Die Frage ist, wer wurde als erstes gesegnet?
00:00:44: Was sagt ihr?
00:00:45: Wer wurde als Erstes gisegnet, wo es berichtet wird.
00:00:49: Also Abraham ist falsch.
00:00:53: Adam und Eva, wer sagt Adam und Eva?
00:00:56: Handzeichen?
00:00:58: Falsch!
00:01:04: Was war vor Adam und Ebha?
00:01:09: Wer als Erstest geseignet wurde das sind die Vögel und die Fische.
00:01:13: Da heißt es nämlich, um.
00:01:14: Gott schuf die Vögel und Fische usw.
00:01:17: Er segnete sie und sprach mehr durch uns so.
00:01:21: Zweiter Segen der Mensch, dritter Segen, der Sabbat.
00:01:26: Und Gott segnete den siebten Tag Zeichen gestellt, auch besondere Bedeutung gegeben.
00:01:34: Und dann die ganze Bibel eine Segensgeschichte, die dann durchgeht wo Gott immer wieder Menschen gesegnet hat vielleicht wirklich einer der bekanntesten Abraham, der dann weiter ging in den nachfolgenden Generationen in das Volk Israel hinein.
00:01:48: und dann heißt es von Abraham ja in dir sollen geseignet werden alle Generationen alle Nation auf Erden.
00:01:55: Es wurden auch Gegenstände gesegnet der Brunnen, der Acker die Gegenstände an der Stiftzüte und vieles mehr.
00:02:04: Jetzt kann man natürlich sagen was meint eigentlich Segen?
00:02:10: Könnt etwas ganz Gemeines mal machen wenn ihr Geburtstag habt und jemand kommt und sagt ich wünsche dir Gottes Segen dann frag doch mal nach was meinst du jetzt damit?
00:02:21: das könnte ein bisschen erstaunen hervorrufen weil wir dann zeigen ja dass Gott sich segnet aber was soll der jetzt tun?
00:02:31: Damit merkt man, was verbindet man eigentlich mit dem Begriff Segen?
00:02:35: Es ist ja ein Container.
00:02:37: Wenn man in die Bibel ins alte Testament hineinschaut, dann heißt Segen Berecher das meint erst einmal, Leben schenken Kraft zusprechen!
00:02:49: In der Schöpfung hat sie Menschen geschaffen und er segnete sich seit Fruchtbar.
00:02:54: mehrt euch.
00:02:56: Segen meint aber auch dieses Berecher eine heilvolle Wirkung zu verleihen, etwas Gutes zu schenken.
00:03:04: Und interessant, das Hebräische Wort meint auch in die Kniegene und in die Kniegehen heißt sich jemand hinabbeugen, jemand zuwenden und damit jemand Aufmerksamkeit schenkt.
00:03:18: Im Neunthestament Eulogen heißt jemand etwas Gudes zusprechen, etwas Goodes wünschen – und es ist ja dann so klassisch wenn man sagt ich wünsche dir Gottes Segen.
00:03:28: eigentlich wünsche ich dir was Gutes damit!
00:03:32: Ich möchte für heute mal so formulieren, Segen ist die wirksame und heilvolle Zuwendung Gottes zu Menschen.
00:03:42: Die Wirksamme also nicht nur Worte und die Heilvolle etwas zum guten schaffende Zuwendungen Gottes.
00:03:53: Und dabei gleich eins vorweg!
00:03:56: Da passen unsere Muster oft nicht Weil.
00:04:00: für uns ist das Segen, wenn alles gut geht.
00:04:03: Dann ist man geheilt und dann ist man versorgt.
00:04:06: Wenn die Nachzahlung vom Finanzamt kommt was für ein Segen?
00:04:09: Wenn eine Forderung kommt, was für einen Unheil?
00:04:12: So klassisch unser Muster!
00:04:14: Wir haben gerade in dem Lied gesungen, dass vielleicht manchmal Gott seinen Segen in Dinge verpackt, die wir gar nicht mit Segen zusammenbringen können.
00:04:28: Dass Gott sagt ich segne dich durch eine Krankheit weil die etwas auslöst, was zum Guten mitwirken muss, was du gar nicht erahnen kannst.
00:04:38: Ich segne dich mit verweigerten Wünschen, mit belastenden Situationen, weil ich da hinein mein Segen verpacke den du erst vielleicht viel später entdecken kannst.
00:04:51: Segen die wirksame und heilvolle Zuwendung Gottes!
00:04:56: Und dieser Segen Er wurde ja immer dann auch sehr konkret erlebt.
00:05:00: Im Alten Testament in einer Agrargesellschaft, sehr stark diesseits bezogen hat man gesagt, wenn Gott gesegnet hat, hat er einen versorgt gute Ernte nachkommen.
00:05:10: Aber dazu gehört dann auch schon der Friede den er gibt heilvolle Situationen und gute Beziehungen.
00:05:17: Im neuen Testament hat es eine ganz andere Bedeutung nochmals bekommen.
00:05:21: da war dann der Segen viel stärker auf diese Beziehung zu Jesus geprägt.
00:05:26: Und dann schreibt Paulus ja, Gelobt sei Gott, der uns gesegnet hat mit allem Geistlichen Segen in ihm.
00:05:32: Da wird Segen weniger verstanden die äußeren Dinge sondern viel mehr das Leben in der Gegenwart Gottes versöhnt sein mit ihm Hoffnung zu haben von ihm beschenkt zu sein Mit Glaube und Versöhnung.
00:05:47: Das ist alles was man so unter dem großen Begriff Heil packt.
00:05:50: Das wird dann viel stärker als Segen im neuen Testament genommen und weniger das, was jetzt für uns im alten Testament auf die äußeren Dinge begegnen.
00:06:01: Es gibt einen zentralen Text in der Bibel, der wahrscheinlich für die meisten mit Segendenverbindung gebracht wird Und es ist dieser sogenannte aronitische Segen.
00:06:12: Warum?
00:06:12: Aronitischer Segen, weil Aaron geboten wurde.
00:06:16: er soll diesen Segen dann sprechen, er soll ihn weitergeben an die nächsten Generationen und deshalb hat man ihn als diesen aronitischen Segen bezeichnet.
00:06:25: und da heißt das für der Mose sechs wo Gott Mose die Ordnung gibt.
00:06:29: wie soll Gottesdienst gefeiert werden?
00:06:32: und was ist wichtig?
00:06:33: Dass in diesem Gottesdienst, wo das Volk seinem Gott begegnet, dass das beinhaltet wird.
00:06:39: Und dann heißt es – und der Herr redete mit Mosi und Sprach sage Aaron und seinen Söhnen und sprich – so sollt ihr sagen zu den Israeliten wenn ihr sie segnet!
00:06:50: Der Herr segnet dich und behütet dich.
00:06:52: Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
00:06:57: Der Herr hebe sein Angesticht über dich und gebe dir
00:07:00: Frieden.".
00:07:02: So sollten Sie in meinem Namen auf die Israeliten legen, damit ich sie
00:07:09: segne.".
00:07:12: Klassischer Text.
00:07:13: Dieser Segenstext.
00:07:15: Wisst ihr das?
00:07:16: Was hier erst mal steht ist ein bisschen unverständlich.
00:07:21: Das ist fast so als wenn ich sage, sag deinem Nachbarn, dass er seinen Nachbaren das untersagen soll.
00:07:29: Er sagt Gott Mose, sagt dem Aron dass er das seinen Söhnen und den Israeliten sagen soll.
00:07:36: Warum spricht es Gott nicht direkt dorthin?
00:07:39: Antwort, weil Segen fassbar werden muss!
00:07:43: Segen ist nicht nur eine Information die Gott schreibt sondern Segen is das was Gott dem Menschen durch Menschen zuspricht und ist etwas Fassbares, des was Erlebbares.
00:07:55: Und Gott sagt, ich möchte meinen Segen für den Menschen fassbar machen.
00:07:59: Damit er nicht irgendwie nur so eine ideelle Größe ist der im Raum steht, in dem man sich selber zulesen muss oder irgendwas Sondern.
00:08:06: ich möchte dass das für die Menschen so fassba wird Dass es durch Menschen zugesprochen wird.
00:08:11: und dieser Segen Der hier Aron geboten wird Ist auch jetzt nicht auf diese Priester beschränkt sondern in der Bibel danach haben Die Eltern, die Kinder gesegnet.
00:08:21: Kinder, die Eltern ein König sein Volk und andere Menschen einfach anderen den Segen zugesprochen.
00:08:27: Ja also dieser Segen der hier geboten wird ist nicht festgelegt auf besondere Menschen sondern ja derjenige der selber von Gott gesegnet.
00:08:36: es kann diesen Segen anderen Menschen zusprechen.
00:08:40: Und auch diese Worte sind nicht verpflichtend.
00:08:42: dass man sagt nur das funktioniert wie so eine Formel und wenn du die falsch aussprichst funktioniert's nicht sondern so sollen sie sprechen, in diesem Sinn.
00:08:51: Ja das ist so der Hauptinhalt.
00:08:53: und dann haben wir ganz andere Texte noch in der Bibel die dann auch diesen Segen beinhalten und diesen Seben dann auch nochmal in andere Worte packen.
00:09:03: Dieser Inhalt ist wichtig.
00:09:06: Und jetzt kleine Seitenkurve.
00:09:11: Professor Herbert Clement er war ehemals Alttestamentler.
00:09:16: Er hat sich mit diesem Text auseinandergesetzt Und er hat eine faszinierende Entdeckung gemacht.
00:09:21: In einem Vortrag habe ich es mir angehört, ich kann euch gern auch einen Link für diesen Vortrach geben.
00:09:28: Er sagt das ist ein hochpoetischer Text der in seinem Aufbau schon ne ganz große Botschaft hat.
00:09:36: Dieser Text, ja?
00:09:37: Der Herr segne dich behüte dich!
00:09:40: Ja diese erste Fers besteht im Hebräischen aus drei Worten.
00:09:44: Also der Herr segnete dich und behühte dich.
00:09:49: Für den ersten Teil drei, der zweite Pferd besteht aus fünf Worten und der dritte Pferds besteht aus sieben Worten.
00:09:59: Was bedeutet das?
00:10:00: Wenn man jetzt die Zusammenzelt sind es fünfzehn Worte!
00:10:05: Und fünfzehnt sind im Hebräischen die Zahl Gottes – Die Abkürzung für RW.
00:10:14: Deshalb ja Juden schreiben die Zahlen mit Buchstaben Ja, und dann schreiben sie nicht wie wir eins fünf ist fünfzehn sondern Sie schreiben zehn fünft.
00:10:23: Das ist Fünfzehn!
00:10:25: Und deshalb schreibt ein Frommerjude niemals Fünfzent.
00:10:30: Sondern wenn sie Fünfzen meinen, schreiben sie neun und sechs.
00:10:34: Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen.
00:10:38: Die Anzahl der Worte in diesem Segen ist die Zahl Gottes.
00:10:45: Gott steht im Mittelpunkt.
00:10:47: Dieser Segen lebt von Gott her, dass er Gott beinhaltet, das darin Gott vorkommt.
00:10:52: Dieser Segel beinhaltet diese ganze Gegenwart Gottes die dem Menschen zugesprochen wird.
00:10:59: und noch was Spannendes zumindest habe ich spannend gefunden wenn ihr nicht da müsst du es durchhalten.
00:11:05: dieser ganze Segen besteht aus sechzig Buchstaben im Hebräischen und sechzig Buchstabe ist die Zahl die am meisten teilbar ist von eins bis hundert Durch eins, durch zwei, durch drei, vier, fünf, sechs, zehn, zwölf, fünfzehn, zwanzig, dreißig.
00:11:25: Durch so viel kann keine andere Zahl geteilt werden.
00:11:29: und man sagt auch diese Zahl ja was am meisten teilbar ist es eine Botschaft für den Segen.
00:11:35: Segen ist sehr teilbar und er geht nie aus.
00:11:40: Seagen ist darauf angelegt mitgeteilt zu werden weitergegeben zu werden.
00:11:45: Seigen ist nichts was man auf die Segensbank liegt und sagt als Bunker ich für mich sondern Gott gibt Segen, um ihn weiterzugeben.
00:11:56: Soweit mal poetischer Text!
00:12:00: Wenn wir jetzt schauen in diesen Inhalt dann ist als erstes entscheidend wer der segnet und diese Ferse beginnen immer mit der Herr.
00:12:16: Der Herr segnet dich und behütet dich und dann würden wir sagen er könnt es doch weideheißen und er erhebe sein Angesicht.
00:12:25: Nein, da steht jedes Mal der Herr.
00:12:29: Und das ist dieser Begriff Yahweh und es ist dieser begriff mit dem sich Gott selbst seinen Wesen offenbart hat als Moser in einem Dornbustand und gefragt hat Gott wer bist du?
00:12:41: Wie is dein Name?
00:12:43: Und ich hab immer wieder schon mal gesagt die Frage nach dem Namen im Derbi wird die Frage noch dem Wesen.
00:12:49: also nicht wie heißt Du wie redig dich richtig an sondern Mit welchem gott habe ich's zu tun?
00:12:55: und dann sagt Gott Mose Ich bin der, ich bin.
00:12:59: Das ist dieser Name-Yachweh und es heißt Ich Bin Der, Ich Bin.
00:13:04: Es ist ja ein Wort was man fast nicht übersetzen kann und die Übersetzer haben das ganz unterschiedlich dann auch gedeutet.
00:13:12: Ich Bin der, Ich bin.
00:13:13: D.h.,
00:13:14: ich bin der Gott der da ist, der real ist.
00:13:17: Es kann heißen, ich Bin der Gott, der für dich da isst.
00:13:22: Der Gott der dir nahe ist!
00:13:25: der sich als der Lebendige erweist, als der, der sich erleben lässt.
00:13:32: Als der Gott der Erfahrung wird oder wie es Martin Buber, der jüdische Religionsphilosophisch schön beschrieben hat.
00:13:41: Das heißt ich bin da, als DER, der DA ist!
00:13:45: Ja?
00:13:46: Ich bin Realität und das ist was Mose von Gott gezeigt bekommen hat.
00:13:53: Da is ein Gott der DA isst.
00:13:56: Da ist ein Gott, der für dich da ist.
00:13:58: Der dir zugewandt ist.
00:14:01: und was das jetzt bedeutet musst du immer wieder neu erleben in dieser Begegnung mit diesem Gott.
00:14:07: Und dieser Gott ist derjenige der sagt ich bin der Segnende Ich der da ist In deinem Leben Ich der Für Dich Da Ist Ich Bin Der Der Dich Segnet Ich der sich als der Lebendige zeigt Als der der da isst.
00:14:27: Ich werde in deinem Leben mich offenbaren.
00:14:30: Du wirst eine Erfahrung mit mir
00:14:31: machen.".
00:14:32: Ja, das ist was am Anfang steht dieser Segnende!
00:14:36: Der Segnende ist der Gott, der sagt ich bin der, ich bin ja weh, ich Bin der Gott der da ist.
00:14:43: und dann kommen diese Segenszusagen.
00:14:46: Diese Segenszusagen der Segen drei Zusagen die eine Steigerung beinhalten.
00:14:53: Die erste Aussage, der Herr segne Dich und er behüte Dich.
00:14:57: Das ist eine ganz allgemeine Aussage!
00:15:00: Der Herr segnere Dich.
00:15:01: das heißt ja diese wohlwollende Zuwendung Gottes soll Dir begegnen, das soll Dir Gutes zufügen.
00:15:09: Und dann wird jetzt nicht konkretisiert in dem Bereich oder in den Bereich sondern das heißt da ist alles eingeschlossen.
00:15:15: Gott soll in deinem ganzen Leben in allen Dingen einfach dich beschenken soll sich dir zuwenden.
00:15:22: und weil es so umfassend ist ist auch nichts ausgenommen und das ist so der Zuspruch.
00:15:28: Du stehst unter der Zuwendung des Gottes, der sagt ich bin da!
00:15:31: Ich bin für dich
00:15:32: da!"
00:15:33: Und zwar in jeder Situationen, in der du bist.
00:15:37: oder kannst du dich jetzt verordnen mit den Dingen was dein Leben gerade ausmacht?
00:15:41: Dass Gott sagt und da wende ich mich dir zu und dann spreche ich dir das Gute zu.
00:15:53: Und dann wird es ein bisschen konkretisiert und er schütze dich oder behüte Dich.
00:16:00: Ein Wort aus der Hürtensprache Ja, Der Begriff Behüten ist mit Fürsorge- und Schutz verbunden Wo Gott sagt Ich bin der Gott, der für Dich sorgt, der seine Hand schützend um Dich legt und er Dich niemals alleine lässt.
00:16:22: Es gibt einem Psalm.
00:16:24: Den nennt man auch in manchen Begriffen den Hüterpsalm, weil da dieses Behüten ganz stark vorkommt.
00:16:31: Psalm hundred und zwanzig.
00:16:33: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen woher mir kommt mir Hilfe?
00:16:36: Ja dann heißt es der Herr behütet dich, er behütete eine Seele, er behütet sich vor allem übeln.
00:16:41: Und dann heißt das dort von Gott selber Der Hüte Israel schläft und schlummert nicht.
00:16:47: Ja da wird Gott als der Behüter bezeichnet.
00:16:50: ja und das ist was hier zugesprochen wird In dieser ersten Zegenszusage, du stehst unter dem Schutz und der Fürsorge Gottes.
00:16:59: Und er ist der Gott, der das in dein Leben hineingebt, was für dich wichtig ist und braucht und was gut für dich ist – ganz allgemein!
00:17:08: Dann wird es konkreter.
00:17:10: In der zweiten Zusage, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
00:17:17: Da geht es jetzt schon um die Erfahrung der konkreten Gegenwart Gottes über deinem Leben.
00:17:23: Man kann auch übersetzen, der Herr lasse sein Angesicht zu dir hinleuchten.
00:17:27: Er lasse es hell über dir werden lassen.
00:17:31: und dann ist hier ein Begriff ja Gottes Gegenwart, die über dem Leben aufleuchtet.
00:17:37: Und jetzt versucht mal mit orientalischen Ohren zu hören!
00:17:42: In den großen orientalischen Regionen waren die Hauptgötter immer im Bild der Sonne dargestellt, in Ägypten der Gott Reh bei den Babylonien der Gott Matuk und viele andere.
00:17:55: Und damit war klar ohne das Licht der Sonnen ist kein Leben möglich!
00:18:00: Und jetzt spricht Gott den Israeliten zu Ich Euer Gott ich Der Gott der da ist in deinem Leben Ich bin Dir diese Sonne Die dir leuchtet, meine Gegenwart leuchtete auf über deinem Leben.
00:18:16: Wie die Sonne am Morgen, die das Dunkel vertreibt!
00:18:20: Wenn ich mich dir zuwende, dann muss das Dunkeln nicht mehr bestehen bleiben weil das Licht meiner Gegenwart in dein Leben hineinscheint und du erleben darfst Gott ist doch da wie das Licht der Mittagssonne wo Gott uns unter seine ganze Gegenwart hineinstellt alles umstrahlt und zeigt.
00:18:41: nun es gibt Keinen Moment und es gibt nichts, wo ich nicht gegenwärtig bin.
00:18:45: Dieser Gott wendet dir niemals den Rücken zu ihr, schaue ich immer an!
00:18:50: Es ist dieser Gott der in allem dabei ist Und erst auch dieses Licht von der Maliachidan spricht die Sonne der Gerechtigkeit, der Gott, der alles zurechtbringt Der das Unrecht überwindet Und er dort immer wieder hineingreift, wo Menschen in dieser Unrecht-Zerfahrung sind.
00:19:12: Also diese Zusage heißt Du lebst unter Gegenwart Gottes immer und überall.
00:19:19: Und dann der Nachsatz?
00:19:21: Und er sei dir gnädig, und er ist wichtig!
00:19:24: Weil deutlich wird, wenn ich der Gegenwart Gottes begegne, dann begege nicht auch meine Wirklichkeit.
00:19:32: Und da merke ich dass wir zwei eigentlich nicht zusammen passen.
00:19:36: Da dieser Gott, der leuchtet wie die Sonne und da mein Leben was sicher manche Dunkelstellen beinhaltet Ich kann doch nicht bestehen vor diesem Gott.
00:19:48: Und da spricht Gott jetzt den Segen zu und sagt, wenn ich dich ansehe, dann schaue ich dich nädig an!
00:19:57: Dann ist meine Gnade in dieser Zuwendung in Begriffen.
00:20:03: Deshalb werde ich mich nie von dir abwenden.
00:20:06: Egal wie du bist, egal ob du schuldig wirst, egal, ob du bewusst Gott den Rücken zukehrst Gott sagt, wenn meine Gegenwart über deinem Leben aufstrahlt, sorgt meine Gnade dafür dass diese Gegenwart niemals erlischt.
00:20:24: Ich werde mich niemals abwenden von dir weil das ist meine gnädige Gegenwart in deinem leben.
00:20:30: und es dritte was dann als Zusage kommt Das wird jetzt sehr persönlich Erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
00:20:39: Eigentlich muss man sagen Gott er hebt sein angesicht zu dir hin er hebt es dir zu.
00:20:45: Das heißt ganz konkret, da ist der Gott, der dich ansieht.
00:20:50: Ganz persönlich!
00:20:52: Der hinein sieht in dein Leben.
00:20:55: Der sagt ich hab dich im Blick und ich nehme es nicht nur zur Kenntnis sondern ich sehe dich mit allem was du bist und was deinen Leben ausmacht.
00:21:04: Und das ist diese ganz besondere Aufmerksamkeit die Gott dir zuspricht.
00:21:09: und er sagt wenn ich dich sehe dann sehe ich dich Bruto mit allem und ich habe alles im Blick, was dein Leben
00:21:15: ausmacht.".
00:21:17: Und wer das erlebt hat?
00:21:18: Das war Hager.
00:21:21: Also dieser ägyptische Markt im Haus Abrams, der das nicht mehr ausgehalten hat – dieser Machtkampf mit Sarah, ihrer Herrin!
00:21:30: Dieser Zickenkrieg, diese ständige Mopping wo es ist nicht mehr aufgehalten hat, dieses ständig verletzt werden und zurückverletzen müssen Und wo sie beschlossen hat, ich gehe lieber in die Wüste und sterbe, als das noch einen Tag länger auszuhalten.
00:21:45: Und dann sitzt sie am Ende von allen ihren Dingen in der Wüse und dann begegnet ihr Gott ganz persönlich!
00:21:53: Und er spricht sie an mit Namen, Hager – und damit erlebt sie, ich bin diesem Gott bekannt sogar mit Namen.
00:22:02: Und er weiß was sich hinter diesen Namen verbindet?
00:22:05: Er kennt die Geschichte hinter diesem Namen Er kennt alles, was das Leben hinter diesem Namen beinhaltet.
00:22:13: und dann gibt Gott ihren Zuspruch.
00:22:14: Er gibt dir Weisung für ihr Leben und dann kann Hager nur feststellen, du bist ein Gott der mich sieht, der genau hinschaut, der mich durch und durch kennt.
00:22:31: Und wenn Du mich ansiehst beginnen Dinge heil zu werden und gebe Dir seinen Frieden, seinen
00:22:39: Schalom.".
00:22:41: Und Shalom ist viel mehr als Frieden, dass es Heil werden.
00:22:44: Zerbrochenes was hergestellt wird.
00:22:48: Etwas was ganz wird wieder.
00:22:50: Unvollkommenes was vollendet wird.
00:22:53: Frieden die Erfahrung der heilvollen Zuwendung Gottes.
00:23:01: und Gott sagt wenn ich mich dir zuwende dann beginnt dieses Heil in deinem Leben Kreise zu ziehen.
00:23:09: Dann beginnt er sich auszubreiten natürlich bis zum letzten Moment Wenn alles heil werden wird, wenn wir vor Jesus stehen werden.
00:23:17: Aber er sagt in dieser Seite hier beginnt dieses Heil schon sehr konkret Kreise zu ziehen.
00:23:24: Was spricht Gott zu?
00:23:26: Er sagt ich spreche dir das Gute zu umfassend segne dich und ich sprech dir zu.
00:23:31: du stehst unter meinem Schutz meiner ganzen Fürsorge Und meine Gegenwart leuchtet über deinem Leben auf und es gibt nichts was diese Gegenwart vertreiben kann.
00:23:43: Und du stehst unter meiner ganz persönlichen Zuwendung und wirst in meiner Gegenwart heil werden können.
00:23:52: Der segnende Gott, der da ist, der für dich da ist – der Segen!
00:23:59: Und zum Schluss die Gesegneten.
00:24:05: Die Gesehnenden?
00:24:07: Eigentlich muss man sagen, gesegnet ist wer diesen Segen zugesprochen bekommt im Namen Gottes.
00:24:18: Und da steht am Ende ein Satz, den finde ich so genial.
00:24:22: Ja?
00:24:23: Sie sollen meinen Namen auf die Israel legen damit ich sie segne.
00:24:31: Das sagt Gott.
00:24:32: wenn dieser Segen zugesprochen wird dann ist es keine Absichtserklärung.
00:24:37: also vielleicht segnet dich Gott.
00:24:38: das könnte ja sein dass dann doch was passiert.
00:24:41: und vielleicht wenn er gut drauf ist und du vielleicht vom bist dann könnt ihr auch noch etwas Sondern.
00:24:46: er sagt, wenn diese Worte mein Segen einem Menschen in meinem Namen zugesprochen wird dann werde ich segnen.
00:24:53: Was anders steht hier nicht?
00:24:55: Es gibt einen schönen Begriff der heißt Performativität.
00:24:59: Man soll selber immer überlegen.
00:25:01: Performativität.
00:25:02: Kennt ihr den Begriff?
00:25:05: Jetzt bin ich enttäuscht!
00:25:07: Vor ein paar Jahren habe ich nämlich schon mal diesen Begriff gebraucht.
00:25:15: Der Begriff zeigt den besonderen Zusammenhang zwischen sprechen und geschehen also Performativität, wenn ein Schüler im Unterricht aufsteht und sagt der Unterricht ist zu Ende passiert es nicht.
00:25:32: Stimmt?
00:25:34: Dann sagt der Lehrer vielleicht Wenn der Lehrer das sagt, der Unterlicht ist zuende dann... ...dann ist es so.
00:25:44: Das ist Performativität Einer der was sagt und durch seinen Wort eine Wirklichkeitschaft!
00:25:52: Wenn dein Kollege morgen sagt hey du bekommst doppelt so viel Lohn.
00:25:58: Drück in die Hand.
00:26:01: Wenn dein Chef das sagt, dann erhöht den Dauerauftrag für die Gemeinde.
00:26:09: Weil es Realität ist.
00:26:11: Merkt ihr?
00:26:12: Der Segen, den Gott zuspricht, das ist Performativität!
00:26:17: Er sagt durch diesen Segen wird eine Wirklichkeit geschaffen.
00:26:21: Nämlich dessen was ich dir zusage.
00:26:25: Und diese Wirklichkeit, sagt Gott, die dürft ihr Menschen zusprechen und zwar den Israeliten.
00:26:33: Da heißt es nicht den Frommen-Israeliten, den Großen sondern da ist jeder dabei Mann und Frau arm und reich dick und dünn.
00:26:43: Positives Vorbild und schwarzes Schaf also das jeder mit beinhaltet.
00:26:48: er sagt die sind alle als Zielpunkt meines Segens.
00:26:52: das sollen die gesegneten sein Und die sollen alle erleben, da ist ein Gott der sich mir zuwendet mit seiner wirksamen, mit seiner heilvollen Gegenwart und das hat Wirkung für mein Leben.
00:27:07: Das sind die Menschen, die sollen erleben du lebst unter der Zuwendung Gottes, der dich schützt und für dich sorgt.
00:27:16: Du lebst in der Gegenwart Gottes aus der dich nichts vertreiben kann durch die Seinfriede in deinem Leben Heilschaft.
00:27:32: Das ist das, was Gott zuspricht.
00:27:37: und jetzt können wir sagen Amen!
00:27:39: Schön war es!
00:27:42: Man geht heim und sagt ich habe etwas gelernt.
00:27:45: oder wir können sagen vielleicht ist das der Punkt wo man sagt Ich möchte mir diesen Sägen auch noch mal bewusst zusprechen lassen und deshalb haben wir jetzt was geplant was ein bisschen den Ablauf unserer normalen Gottesdienste durchbricht.
00:27:57: Wir werden jetzt ein Lied singen Ein Lied was auch ein Segenswunsch ist, der Herr segne deinen Weg oder ne ich wünsche dir Gottes Segen.
00:28:08: und während diesem Lied kann man sich den Segen mit so einem Satz zusprechen lassen.
00:28:15: Da sind hier vorne zwei Mitarbeiter und hinten bei der Technik sind auch zwei ja Wolfgang und Elisabeth, Petra und Ina.
00:28:24: wenn ihr sagt Ich möchte diesen Segen der hier von Gott zugesprochen werden möchte ich mir zusprechen dann könnt ihr während dem Lied einfach kurz hingehen.
00:28:33: Kein langes Gespräch, sondern einfach mit dieser Erwartung Performativität was im Namen Gottes zugespüren wird.
00:28:42: das gilt wer möchte darf es gerne in Anspruch nehmen.
00:28:48: wer sagt mir reicht's wenn ich am Schluss noch mal richtig bekommen geht auch lass uns des Lieds singen.